Neues aus dem Familienleben

Über Eltern und ihre Kinder: Die besten, witzigsten und treffendsten Netzfundstücke aus dem Familienleben. Hier findet ihr alles über Kinder, Eltern, Familie und Erziehung.

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Sprüche aus dem Familienleben
Das Kind (5) referiert mit gewichtiger Stimme auf dem Heimweg von der Kita:
„Morgen dürfen wir nicht bummeln, wir haben ja nachmittags einen Augenarzt-Termin!“
Praktisch, so ein Kind, man spart schonmal die Sekretärin.
Es gibt nur zwei Typen Eltern auf dem Spielplatz:
Mama von Mia-Heidelbeere erlaubt ihrem Sonnenschein nicht, dass weiße Spitzenkleid dreckig zu machen.
Papa von Joni-Tausendschön schaut seelenruhig zu, wie das Kind aus Sand-Matsch-Sonnencreme und Dreck besteht.
Der 2-Jährige hat eine Steigerungsformel von Nein gefunden. Sie lautet: „Alles nein!“ und impliziert, dass man sich auch jede weitere Frage getrost sparen und sich für abends schon mal Bier kaltstellen sollte.
Kind: „Papa, sing das Kürbis-Lied!“
Ich: hab keine Ahnung, was das Kürbis-Lied ist
Kind (ohne erkennbare Melodie oder Takt): „KÜRBIS KÜRBIS KÜRBIS KÜRBIS KÜRBIS“
Ich kenn das Kürbis-Lied noch immer nicht.
Vor drei Jahren ist meine Oma gestorben und ich habs bisher nicht übers Herz gebracht, ihre Handynummer zu löschen. Bei einem zufälligen Blick in WhatsApp hab ich heute gesehen, dass die Nummer wohl neu vergeben wurde und auf dem Profilbild ist jetzt ein wunderschönes junges Mädchen, das Seifenblasen macht. Ich musste leise lächeln. Das hätte meiner Oma gefallen.
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Gib einem Vierjährigen ein Capri-Eis, und du wirst sehen, ob du wirklich stressresistent bist.
Beim Abholen von der Kita. Ca. fünfjährige Freundin meiner Tochter meint zu einem fremden Mädchen:
„Du, Sophia, nicht wundern – der Papa von Karamellanie kann nicht so gut Deutsch. Der kommt nämlich aus Bayern.“
Sophia nickt mitleidig.
Jetzt wird man hier schon von Kids gedisst.
„Guck mal, Mama, der Elefant da hat 5 Beine. Warum hat er 5 Beine, und warum ist das 5. Bein so riesig??“
Xenia (6) war ziemlich fasziniert von einem 5-beinigen Elefanten, während die Eltern rot im Gesicht wurden und die Masse anfing zu kichern.
Ich habe nie erfahren, warum er fünf Beine hatte.
Wir fahren jetzt ins Freibad.
Oder wie der Vierjährige sagt: „Juchhu, Eis und Pommes“.
Ich habe meine Oma zum Geburtstag eine Teekanne mit Sieb und Stövchen geschenkt. Sie war hellauf begeistert und benutzt die Kanne wohl täglich. Gestern war ich bei ihr. Sie erzähle mir, dass ihr Tee trotz Stövchen schnell kalt wird. Es stellte sich heraus, dass sie Angst vor einem Brand hatte und eine elektrische Kerze genutzt hat. Ich liebe diese Frau.
Das Kind hat die Klassenpflanze mitgebracht.
Die muss jetzt die Ferien über bei uns bleiben.
Und überleben.
3 Wochen lang.
Überleben.
Bei uns.
Heute ist Kindertag. Ein guter Tag, um uns zu fragen, welche Welt wir denen hinterlassen, die sie noch entdecken wollen.
[beim Abendessen]
3-Jähriger: „Mamaaa?“
Ich: „Hm?“
3-J: „Wollen wir nachher mal ein Kochbuch lesen?“
Ich komme nicht umhin, mich zu fragen, ob das Kind mir eventuell irgendetwas mitteilen möchte … ?
Frau: „Habt ihr in der Kita heute Sonnencreme drauf gemacht?“
Der 3-Jährige: „Ja!“
Frau: „Und wo?“
Der 3-Jährige: „In der Kita!“
Frau: „Nein, ich meine, wo habt ihr sie drauf gemacht?“
Der 3-Jährige: „Drinnen!“
Ich könnte stundenlang zuhören.
Vor drei Jahren ist meine Oma gestorben und ich habs bisher nicht übers Herz gebracht, ihre Handynummer zu löschen. Bei einem zufälligen Blick in WhatsApp hab ich heute gesehen, dass die Nummer wohl neu vergeben wurde und auf dem Profilbild ist jetzt ein wunderschönes junges Mädchen, das Seifenblasen macht. Ich musste leise lächeln. Das hätte meiner Oma gefallen.
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