
Spätestens dann, wenn die Temperaturen wieder stetig an der 20-Grad-Marke kratzen, sind Tierparks und Naherholungsgebiete mit Wasser äußerst beliebt. Gerade bei Familien, schließlich wollen die Kinder am Wochenende und in den Ferien ein ordentliches Programm geboten bekommen. Leider ist es dabei nicht nur in Tierparks mit Streichelzoo häufig zu beobachten, dass Kinder den Tieren deutlich zu nahe kommen. Dass extra ausgeschriebene Ruhebereiche der Tiere nicht eingehalten werden oder dass Tiere gar bedrängt und körperlich angegangen werden. Oftmals sind extra alle paar Meter Schilder aufgestellt, die das Füttern mit eigens mitgebrachtem Futter ausdrücklich verbieten, da die Tiere durch unsachgemäßes Futter zu Schaden oder gar zu Tode kommen können. Manche Eltern sind jedoch völlig immun gegen diese Art von Verhaltensregeln, was sich dann natürlich auf deren Kinder überträgt.
Auch sollte sich mittlerweile eigentlich herumgesprochen haben – für den unwahrscheinlichen Fall, dass keiner der Elternteile Schilder lesen kann – dass man am See Enten oder Gänse nicht füttern soll. Ja, das eigens mitgebrachte Brot oder die Brötchen sind vielleicht stets gut gemeint, schaden aber ganz massiv den Tieren und der Umwelt. Indem die Backwaren im Teich aufquellen, führen sie bei Wasservögeln beispielsweise zu Verdauungsproblemen – und belasten zusätzlich als Essensreste und Kot das Gewässer. Threads-Userin @julezy_m hat zum Thema Kinder und deren Umgang mit Tieren eine Beobachtung am See gemacht. Seid ihr ihrer Meinung?
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