Truth or Drink #3 – mit Julian und Luzie
Truth or Drink #3 – mit Julian und Luzie
Twitterperlen Kartenspiel
Die besten Sprüche der Woche
1. Leugnung
2. Zorn
3. Diskussion
4. Depression
5. Akzeptanz
Vor drei Jahren ist meine Oma gestorben und ich habs bisher nicht übers Herz gebracht, ihre Handynummer zu löschen. Bei einem zufälligen Blick in WhatsApp hab ich heute gesehen, dass die Nummer wohl neu vergeben wurde und auf dem Profilbild ist jetzt ein wunderschönes junges Mädchen, das Seifenblasen macht. Ich musste leise lächeln. Das hätte meiner Oma gefallen.
Runtastic sagt, ich habe einen fantastischen Spaziergang gemacht.
ICH WAR JOGGEN, DU PENNER.
Ich bin nuschelunddreißig Jahre alt, aber wenn ich den nervigen Telefonverkäufer loswerden will, sage ich trotzdem, dass ich da erst meine Mama fragen muss.
Eben ist ein Stift durchs Büro geflogen.
Sicher ein Kulibri.
Werbepause
Weltweit wird alle zehn Minuten eine Frau von einem nahestehenden Menschen getötet.
Kein Joke.
Nur traurige Wahrheit.
Gestern:
Ich habe eine Kleinigkeit gegessen und getrunken – 25 Euro.
Kinoticket – 11 Euro.
Parken – 10 Euro.
Benzin – 4 Euro?
Knapp 50 Euro für einen Abend.
Wann ist eigentlich dieses „Ausgehen“ so komplett kaputtgegangen?!
Ich mit 25 im Urlaub:
Streifenfrei gebräunt, Brazilian Waxing, nicht ein Haar am Körper, wasserfestes Make-up.
Ich mit 32 im Urlaub:
Halbherzig epilierte Waden, stoppelige Bikinizone, mit LSF 50 im Schatten, Augenringe bis zum Kinn.
Hab mir gerade auf dem Balkon das Shirt ausgezogen.
In der Nachbarschaft sind jetzt einige blind.
Bärlauch ist auch nur Unkraut, das eine extrem gute PR-Beratung hatte.
Andere Menschen:
„Oh toll! Der Herbst ist da!“
Eltern:
„Jetzt geht die Scheiße mit den Kastanien wieder los …“
„Am Ende ist man immer schlauer“
Nein Bro, ich bin einfach nur am Ende.
Ich will ja nicht angeben, aber der Sommer ist da und die Sonnenbrille vom letzten Jahr passt mir immer noch wie angegossen.
Falls euch drei Kinder mit einem recht großen Kürbis begegnen:
Keine Sorge. Dem Kürbis gehts gut. Er heißt Norbert und die Kinder wollen ihm nur die Welt zeigen.
Der 6-jährige Sohn meiner Freundin war zwei Wochen bei seinen Großeltern in den Ferien.
Jetzt sagt er bei Regen jedes Mal:
„Die Natur hat es bitter nötig gehabt.“
Und sonst so Dinge wie: „Ach, Gottchen! Oh jemine! Donnerlittchen!“
Ich find’s einfach nur goldig.
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