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Truth or Drink #3 – mit Julian und Luzie
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Die besten Sprüche der Woche
Ich möchte bitte ein Gesetz, das vorschreibt, dass Inhaber*innen einer Ferienwohnung dort eine Woche lang probewohnen müssen. Damit die Dusche nicht überschwemmt, man den Hausschlüssel irgendwo aufhängen kann, man seine Koffer auspacken kann – und die Küche auch tatsächlich Stauraum für Lebensmittel hat.
Gestern:
Ich habe eine Kleinigkeit gegessen und getrunken – 25 Euro.
Kinoticket – 11 Euro.
Parken – 10 Euro.
Benzin – 4 Euro?
Knapp 50 Euro für einen Abend.
Wann ist eigentlich dieses „Ausgehen“ so komplett kaputtgegangen?!
1. Halbjahr: Dinge auf nach dem Sommerurlaub verschieben
2. Halbjahr: Dinge auf nächstes Jahr verschieben
Andere Menschen:
„Oh toll! Der Herbst ist da!“
Eltern:
„Jetzt geht die Scheiße mit den Kastanien wieder los …“
Wir fahren jetzt ins Freibad.
Oder wie der Vierjährige sagt: „Juchhu, Eis und Pommes“.
Werbepause
Weltweit wird alle zehn Minuten eine Frau von einem nahestehenden Menschen getötet.
Kein Joke.
Nur traurige Wahrheit.
Ich will ja nicht angeben, aber der Sommer ist da und die Sonnenbrille vom letzten Jahr passt mir immer noch wie angegossen.
Gib einem Vierjährigen ein Capri-Eis, und du wirst sehen, ob du wirklich stressresistent bist.
Ich will Snapchat ja löschen, aber das Ding hat meine Jugend gefilmt – kann die Memories da doch nicht aufgeben.
Meine Tochter (16) fährt nächste Woche in den Camping-Urlaub.
Vorhin bekam ich von ihr eine WhatsApp-Nachricht:
„Papa, kann man unsere Fritteuse eigentlich an eine Powerbank anschließen?“
Bin gerade einfach sprachlos.
Das Nachbarskind hat versucht, mein Alter zu schätzen. Offenbar war ich bei der Entstehung der Menschheit dabei.
Ich habe mir ein T-Shirt in grau anstelle von schwarz bestellt. Der aufkeimende Frühling hat auch mich mitgerissen.
Ich benutze keinen Weichspüler. Vor ein paar Wochen hat mein Sohn versehentlich Weichspüler statt Waschmittel gekauft.
Weil er da war, habe ich ihn halt mal benutzt.
Ich benutze nun Weichspüler. Viel Weichspüler. Ich liebe ihn.
Mein Leben vorher war eine Lüge.
Das Kind (5) referiert mit gewichtiger Stimme auf dem Heimweg von der Kita:
„Morgen dürfen wir nicht bummeln, wir haben ja nachmittags einen Augenarzt-Termin!“
Praktisch, so ein Kind, man spart schonmal die Sekretärin.
Beim Abholen von der Kita. Ca. fünfjährige Freundin meiner Tochter meint zu einem fremden Mädchen:
„Du, Sophia, nicht wundern – der Papa von Karamellanie kann nicht so gut Deutsch. Der kommt nämlich aus Bayern.“
Sophia nickt mitleidig.
Jetzt wird man hier schon von Kids gedisst.
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