Thread: Damit es endlich alle verstehen

Die vierte Corona-Welle trifft uns mit voller Wucht. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt mit heutigem Stand bei 303,0. Bereits am Freitag hatte Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts, in Berlin den entscheidenden Satz „Es ist fünf nach zwölf“ gesagt. Es kann davon ausgegangen werden, dass sich die Situation in ganz Deutschland noch weiter verschärfen wird. Die Kliniken sind bereits jetzt schon hart am Limit. Ungeimpfte und ältere Menschen mit Vorerkrankungen ohne dritte Impfung belegen den Löwenanteil der Intensivbetten, während die Ampelkoalition immer noch um eine Entscheidung ringt. Und so langsam beschleicht einen das Gefühl, dass Impfverweigerer und Politik gleichermaßen nicht verstanden haben, was es bedeutet, sich in einer Pandemie zu befinden. Was muss noch alles geschehen, damit diese Menschen aufwachen? Wie viele Opfer müssen noch gezählt werden, ehe der Groschen fällt? Muss wirklich erst der Karren an die Wand gefahren werden? Der Twitteruser @narkosedoc bringt es mit dem nun folgenden Thread auf den Punkt.

Das sagen andere User:

So schlimm dieser Gedanke auch ist, angesichts der aktuellen Lage scheint er mehr als verständlich. Der Grund für die schwindende Empathie und das abnehmende Verständnis ist hier schlicht und ergreifend Verzweiflung im Angesicht einer Katastrophe, die schon vor Monaten vorausgesagt wurde und abwendbar gewesen wäre. Das sah auch die Mehrzahl der Userinnen und User so. Ein paar der treffendsten Kommentare haben wir hier für euch gesammelt.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit. Wo wir gerade beim Thema sind, lassen wir euch noch diesen Thread da:

Thread: Ich habe Biologie studiert

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