Diese Fehler im Lebenslauf kosten euch sofort den Job

Humorvolle Collage zum Thema Bewerbungsstress und Lebenslauf-Chaos: Eine völlig überfordert und verzweifelt blickende Frau in Schwarz-Weiß fasst sich panisch an den Kopf, während sie fassungslos auf ein leeres, weißes Dokument in ihrer anderen Hand starrt. Sie trägt ein leuchtend pinkes T-Shirt. Das Pop-Art-Motiv vor einem markanten blau-violetten Wellen-Hintergrund visualisiert pointiert den absoluten Wahnsinn, die unzähligen verwirrenden Regeln und die pure Verzweiflung beim Erstellen des angeblich „perfekten“ Lebenslaufs.
New Africa, Adobe Stock / Twitterperlen Illustration

Wie ein Lebenslauf auszusehen hat, unterliegt gefühlt mehr Regeln als ein Besuch im Schwimmbad oder in einem Museum. In Sachen Bewerbungschreiben geht’s zwar nicht darum, dass man auf nassen Fliesen nicht rennen darf, nach dem Essen dreißig Minuten warten soll, bis man wieder ins Wasser hüpft, oder eben bloß keines der Ausstellungsstücke betatschen soll. Doch die vermeintlichen Regeln, an die man sich zu halten hat, sind genauso lästig. Bewerbungsfoto ja oder nein? Soll der zukünftige Arbeitgeber wissen, ob ich ledig oder verheiratet bin? Und schreibt man Lebensläufe überhaupt noch in Word oder nutzen mittlerweile wirklich alle Canva-Vorlagen?

Wer keine Ahnung von Lebensläufen hat, sucht sich oftmals Hilfe im Internet. Schließlich gibt es dort zahlreiche Webseiten, die einem erklären wollen, welche Fehler im Lebenslauf einem angeblich sofort den Job kosten. Tja, konkrete Tipps kann ich euch nicht geben, dafür versorge ich euch aber mit den ehrlichsten Geschichten über Lebensläufe. Viel Spaß!

#1: Nicht in der Position, um Ansprüche zu stellen

Personalleiter: "Was ist das für eine Lücke in Ihrem Lebenslauf?" Digga, es herrscht Fachkräftemangel & demografischer Wandel. Wo willst du mich einsetzen, damit du nicht Insolvent gehst? Was zahlst du? Und ich will 4-Tage-Woche. Du Knecht!

#2: Das waren noch Zeiten

Neidisch auf alle Jobsuchenden im Mittelalter weil die bei einer Lücke im Lebenslauf einfach immer Pest sagen konnten und keiner hat weiter nachgefragt.

#3: Darauf hätten sie auch selbst kommen können

Hab Montag meine Bewerbung als Springer in meiner Firma abgegeben. Heute bekomm ich Antwort: „Wir benötigen einen Lebenslauf und ein Arbeitszeugnis.“ Hab nett zurückgeschrieben, dass sie gerne meinen Lebenslauf von 2024 nehmen können und mir, falls nötig, selber ein Arbeitszeugnis ausstellen können und dieses verwenden sollen.

#4: Für den Job in einer Bibliothek?!

„ein kurzes video“ warum reicht denn lebenslauf nicht mehr aus

#5: Sympathisch

Ich habe gerade eine Bewerbung reinbekommen. Statt „Lebenslauf“ hat der Bewerber „Was bisher geschah“ geschrieben. Frage: Zum Gespräch einladen oder direkt einstellen?

#6: Just german things

Deutschland ist, wenn man fürs erste Schüler - Praktikum mit 15 Jahren einen Lebenslauf abgeben muss, als hätte man bis dahin irgendwas erlebt.

#7: Amen

Wenn dein Geburtsort im Lebenslauf mehr zählt als dein Abschluss, dann ist nicht der Bewerber das Problem, sondern das System.

#8: Alles für die Karriere

Der Teenager will in einer Obdachlosen-Küche mitarbeiten. Damit es im Lebenslauf steht. Der liebe Gott ist gerade etwas hin- und hergerissen.

#9: Zack, eingestellt!

Wenn ein Bäcker im Lebenslauf eines Bewerbers „3 Kinder“ liest, weiß er, dass er alle Stückchen los wird und dass pünktlich um 4.00 Uhr zur Arbeit erschienen wird.

#10: Wer weiß, wann man das mal brauchen kann

Aus einem Lebenslauf: "Latein: verhandlungssicher." Gut zu wissen: Wenn die alten Römer die Redaktion einnehmen, haut der Bewerber uns raus.

#11: Früh übt sich schließlich

Großkanzleien so: "In Ihrem Lebenslauf ist eine Lücke von 6 Jahren erkennbar" Bewerber: "Was? 6 Jahre? Da muss eine Verwechslung vorliegen" -"Sicher nicht. Was haben Sie bitteschön bis zur Grundschule gemacht? Irgendwas einschlägiges? Promotion? LLM? Auslandserfahrung?"

#12: Wir sind alle gleich

Niemand: Bewerber:innen: Wenn ich keine nennenswerte Hobbys habe, schreibe ich in meinen Lebenslauf einfach „Fahrradfahren und lesen“
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