Thread: Ein Mädchen in meiner Klasse

Auch im dritten Corona-Jahr wissen wir längst nicht alles, was es über das Virus zu wissen gibt. Schlimmer noch! Falsche Informationen – ob nun durch Querdenker*innen absichtlich gestreut oder durch anekdotische Evidenz verzerrt – kursieren neben tatsächlichen Fakten und konkurrieren mit ihnen um die öffentliche Wahrnehmung. Gerade was die Erkrankung von Kindern und Jugendlichen angeht, scheint sich die Auffassung durchgesetzt zu haben, dass diese Altersgruppen – wenn überhaupt – nur leichte Symptome haben, die auch noch problemfrei abklingen. Tatsächlich ist es aber so, dass Kinder sehr wohl an Spätfolgen leiden können – selbst wenn sie einen sogenannten milden Verlauf hatten und nicht stationär behandelt wurden. Nicht anders als bei Erwachsenen zählen dazu chronische Müdigkeit und Erschöpfung, verminderte Belastbarkeit, Konzentrationsstörungen und Schmerzen. Genauere Daten fehlen bisher; ebenso wie diagnostische und therapeutische Leitlinien oder besondere Rehabilitationsprogramme für Kinder und Jugendliche. Die Forschung ist also noch nicht so weit, wie sie gerne wäre. Doch das Problem ist vielerorts bereits wahrnehmbar. So wie im Klassenzimmer der Lehrerin und Twitteruserin @inib0711.

Wir hätten viel früher reagieren müssen

Lüften, Lüften, Lüften!

Der nächste Winter kommt bestimmt

Simpel und doch wirkungsvoll

Wählende von morgen

Können wir aufhören, solche Komplikationen als Einzelfälle abzutun?

Beängstigende Vorstellung

Wir wünschen allen Betroffenen gute und schnelle Besserung!

Mehr über die Folgen von Covid-Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen erfahrt ihr in diesem Thread:

Thread: Ich kriege Puls

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