Besser spät als niemals: Die #CoronaWarnApp ist da

Was lange währt, wird endlich gut, oder? Nach wochenlanger Verzögerung und vielem Hin und Her, vor allem wegen datenschutzrechtlicher Bedenken, wird die weltweit erste Corona-Warn-App nun morgen vom Gesundheitsminister, dem Innenminister, dem Kanzleramtschef sowie Vertretern der Entwickler-Firmen präsentiert. Der Termin war bis zuletzt immer wieder verschoben worden.

Smartphonebesitzer können freiwillig entscheiden, ob sie die App installieren wollen oder nicht. Das Robert-Koch-Institut und der Gesundheitsminister versprechen sich davon, Covid-19-Infektionsketten besser erkennen und nachverfolgen zu können. Über Bluetooth erfasst die App, ob sich der Smartphonebesitzer in unmittelbarer Nähe eines Infizierten befand. Dafür werden anonymisierte Identifikationsnummern übertragen, die sich auswerten lassen, sowie eine Infektion gemeldet wird. Und obwohl der Standort gar nicht übermittelt oder gespeichert wird, wittern Verschwörungstheoretiker, wie zum Beispiel Attila Hildmann, dahinter einen perfiden Plan der Regierung zur Totalüberwachung. Kritiker befürchten, dass die Nutzung -ähnlich wie beim Mundschutz- als Zutrittsvoraussetzung für Arbeitsplatz, Supermarkt und andere öffentliche Orte definiert wird, womit aus der Freiwilligkeit ganz schnell ein Zwang würde.

Die meisten Twitternutzer nehmen die Einführung der App aber mit Humor, auch wenn hier und da einige Aluhüte glühen. Wir haben die treffendsten Tweets der letzten Tage für euch zusammengetragen.

Ach, übrigens, weil wir Telegram nicht den Aluhut-Atillas überlassen möchten: Mit unserem Twitterperlen-Telegram-Kanal verpasst ihr keine CoronaWarnApp und seid auch sonst immer auf dem Laufenden. Völlig gratis und kostenlos, aber nicht umsonst!

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