Thread: Ich habe monatelang nur gekocht, was der Familie schmeckt

Das Thema Kochen ist in vielen Beziehungen ein (Achtung, Wortspiel!) Brandherd und beginnt oftmals schon mit der Ideenfindung im Supermarkt. Aber so richtig schwierig wird es erst, wenn man Kinder hat. Die meisten sind nämlich eher wählerisch und würden am liebsten nur Pizza, Burger, Nudeln oder Süßes essen, wenn sie denn könnten. Abseits davon wird das Kochen für die Familie mit wachsendem Haushalt schnell zur Geduldsprobe.

Erst im Sommer diesen Jahres veröffentlichten Forscher der Universität Michigan eine Studie, die sich detailliert mit der Problematik befasst hat. Dabei sind zwei interessante Aspekte entdeckt worden. Erstens: Das Essverhalten ist ab dem vierten Lebensjahr schon ziemlich gefestigt. Zweitens: Mäkelige Kinder blieben es in der Regel auch und legten ihre Gewohnheiten eher selten von selbst ab. Dafür sank für sie das Risiko, übergewichtig zu werden. Alle Versuche der Eltern, die Kinder zu einer abwechslungsreicheren Ernährung zu drängen, schlugen dabei fast immer fehl.

Um das Problem zu lösen, empfehlen Forscher und Pädagogen übrigens einen weniger strikten Umgang mit dem Thema Ernährung. Wir sind uns nicht sicher, ob die Userin @kruemelbude diese Studie auch gelesen hat. Ihre Lösung für das Problem scheint jedoch in die richtige Richtung zu gehen.

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