Thread: Gerade meinen Papa im Aldi gesehen

Älterwerden ist ein Prozess, den wir nur schwer verstehen und dem wir gleichzeitig unmöglich entkommen können. Trotzdem: Wenn wir ehrlich sind, versuchen die meisten von uns, jeglichen Gedanken an Vergänglichkeit so weit wie möglich wegzuschieben. Aber dann gibt es die Momente, in denen uns die Tatsache einholt, dass wir auf der Straße des Lebens alle in die gleiche Richtung laufen. Wir müssen nur unsere Eltern anschauen. Die Rollen haben sich in den letzten Jahren gedreht. Sie müssen sich nicht mehr um uns kümmern, mehr und mehr übernehmen wir inzwischen unangenehme Aufgaben für sie. Der starke Mensch aus unserer Erinnerung ist vielleicht schon gar nicht mehr da, er ist einer fragileren Version gewichen. Und irgendwo in diesem Prozess reift in uns die Erkenntnis, dass der Tag kommt, sich voneinander zu verabschieden. Kein leichter Gedanke, aber einer, den die meisten von uns haben, wie der folgende Thread von @mrsyounghunny zeigt.

Das sagen andere User*innen:

Der Tweet von @mrsyounghunny hat viele ihrer Follower*innen gerührt und ein Thema getriggert, dem wir alle nicht entkommen können. In zahlreichen Kommentaren teilten User*innen ihre eigenen Gedanken, Sorgen und Ängste und sprachen sich gegenseitig Mut zu. Die schönsten und berührendsten Reaktionen haben wir hier für euch zusammengefasst.

Erschreckend, aber auch schön

Das Kind in uns wurde nie gefragt, ob es erwachsen werden möchte

Einmal Papa, immer Papa

Es sind harte Zeiten

Dürfen Eltern das überhaupt? Leider ja

Ein wichtiges Fazit


Am Ende bleibt uns allen die Erkenntnis, dass wir die gemeinsame Zeit so intensiv wie möglich nutzen müssen. Und wenn wir mal ehrlich sind, ist die Weihnachtszeit doch gerade dafür da, oder?

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