Thread: Ein persönlicher Einblick in den gefährlichen Pflegenotstand

Erinnert ihr euch noch daran, dass vor wenigen Wochen an offenen Fenstern und auf Balkonen demonstrativ geklatscht wurde? Für medizinische Berufe, für Pflegepersonal. Unsere Politikerinnen und Politiker konnten kaum genug davon bekommen, zu betonen, wie wichtig und systemrelevant Pflegekräfte in diesem unseren Land doch seien. Welch großen Respekt wir vor der Leistung dieser Pflegekräfte in der Corona-Krise als Einzelpersonen aber auch als Gesellschaft haben müssen. Und auch, dass sich endlich etwas ändern müsse. An den Rahmenbedingungen in der Pflege. An der Arbeitsbelastung, an den Arbeitsbedingungen und auch an der dafür wirklich wirklich peinlichen Bezahlung. Dieses Mal wirklich, ganz sicher. Versprochen!

In den darauffolgenden Tagen hatte sich die Situation in Deutschland und in den Krankenhäusern und Kliniken rasch und stetig entspannt. Zumindest bezüglich der benötigten Intensivbetten und der Betreuung von Corona-Patienten, die in Deutschland getroffenen Maßnahmen zeigten glücklicherweise Wirkung. Doch damit einhergehend bewahrheitete sich anschließend einmal mehr die Redewendung „Aus den Augen, aus dem Sinn“. Corona schien in den Köpfen vieler bereits „besiegt“ – und bei den Pflegekräften läuft alles wie bisher. Mehr schlecht als recht, von wirklichen Veränderungen oder gar Verbesserungen bislang keine Spur. Es war leider zu befürchten …

In ihrem Thread berichtet Twitteruserin @mupfelia nun von ihrem Krankenhausaufenthalt und von den erschreckenden Erlebnissen, die sie dort im direkten Zusammenhang mit dem seit Jahren bekannten Pflegenotstand machen musste. Die gesamte Pflegebranche braucht dringend Veränderungen, denn die aktuelle Situation ist in vielerlei Hinsicht gefährlich!

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Das sagen andere User:

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In diesem Thread berichtet Krankenpfleger Alexander Jorde über die erschreckenden Zustände im Pflegebereich!

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