Der Film des Sommers: 22 Tweets über Barbie

Chris Schröder 07.08.2023, 13:40 Uhr

Ihr denkt, Barbie wäre nur eine Plastikpuppe? Think again! Denn in diesem Sommer hat sie im Sturm weltweit die Kinos erobert und die Popkultur auf den Kopf gestellt. Als die Nachricht die Runde machte, dass Greta Gerwig einen Film über Barbie dreht, war die Verwunderung groß – so groß wie die pinken Werbetafeln und Internetkacheln, die uns überall entgegenstrahlten. Aber hey, hat das nicht unser Interesse geweckt? Ein Realverfilmung über die Königin des Plastiklands? Das konnte doch nur ein großer Spaß werden. Und den kann man definitiv haben, so man denn will!

Ein ganzes Barbieland, in dem die Frauen das Sagen haben. Barbie als Präsidentin, Ärztin und Journalistin? Check, check, und check! Und die Kens? Naja, die hängen so ein bisschen in der Ecke rum und warten darauf, dass sie beachtet werden. Die Dinge geraten aus den Fugen, als Barbie plötzlich echte Weltprobleme bekommt – plattgedrückte Füße, Mundgeruch, und oh Schreck: Cellulite! Und was tut sie? Sie reist in die echte Welt und steht plötzlich vor ihrer größten Herausforderung: Dem Patriarchat. Mit Humor und Ironie wird dem Publikum der Spiegel vorgehalten, wie unsere Welt tatsächlich funktioniert und was sie mit den Menschen darin macht. Vermutlich die ungewöhnlichste Gesellschaftskritik, die die Leinwand bis dato gesehen hat.

Der Erfolg des Films kommt nicht nur von der cleveren Marketingkampagne, sondern auch durch seine polarisierende Wirkung und die daraus resultierenden Diskussionen. Kritiker merken zum Beispiel an, der Film sei zu stark in der Barbie-Welt gefangen und verliert sich zu sehr in den überzeichneten Klischees, um ernstgenommen zu werden. Aber am Ende muss man sich natürlich auch eingestehen, dass Barbie eben auch ein Produkt der kapitalistischen Welt ist, die hier kritisiert wird. Das kann man als Doppelmoral empfinden, ist aber nicht sehr fair. Zudem untermauert es eigentlich die Kernbotschaft des Filmes, der vor allem deutlich machen will, was es heißt, eine Frau in der heutigen Welt zu sein. Denn das bedeutet eben auch, nach den Regeln dieser zu spielen, wenn man nicht anders weiterkommt. Es ist ein bisschen peinlich, dass sich jetzt erwachsene Männer mit Stilkritiken an einem Film abarbeiten, für den sie gar nicht die Zielgruppe sind. Am Ende hat natürlich jeder das Recht Barbie gut, schlecht oder einfach nur durchschnittlich zu finden. Die Geschmäcker sind verschieden. Klar ist, schon jetzt hat Barbie weltweit mehr als eine Milliarde Dollar eingespielt und ist damit der bis dato erfolgreichste Film des Jahres.

Kommen wir aber nun zu der Sache, für die ihr alle hier seid, denn das Internet liebt Barbie! Seit Wochen sind Memes und Kommentare über den Film allgegenwärtig. Von witzigen Parodien bis hin zu genialen Reaktionen – das Netz hat den aktuellen Barbie-Hype überhaupt erst möglich gemacht. Und weil das so ist, wollen wir euch in diesem Beitrag mit ein paar der besten Tweets versorgen, die wir bis dato gesammelt haben.

#1: Smash the patriarchy

#2: Wer wird der russische Ken?

#3: White male’s tears

#4: Come on Internet, do your thing

#5: Dafür lieben wir das World Wide Web

#6: Spoileralarm

#7: Das perfekte Meme existiert ni

#8: Slay!

#9: Optimismus-Barbie applaudiert

#10: Sie hatte es eilig

#11: Wegen Ghostbusters wurde ich Laubbläser

#12: DER Meta-Moment des Films

#13: Preach!

#14: Wähle deinen Film des Jahres

#15: An diesen zwei kommt keiner vorbei

#16: In welchem Film wird mehr geraucht?

#17: Bitte nicht

#18: Einen über Schiffe versenken gab’s ja auch schon

#19: Wo sind die Pferde???

#20: „Ich erklär dir das jetzt mal“

#21: Kommt hin

#22: *kreisch*

Wo wir gerade beim Thema Kino sind:

Vorhang auf und Klappe zu: 13 Tweets aus dem Kino

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