Wir machen dann mal #Distanzunterricht: 17 Menschen, die gerne schwänzen würden

Heute Morgen war es wieder zu hören, das kollektive Ächzen, das durch Deutschland ging. Als wäre ein wintergrauer Pandemie-Dienstag nicht ohnehin schlimm genug, standen Familien auch heute wieder einmal vor der Herausforderung, neben Lockdown und Homeoffice auch irgendwie Kinderbetreuung und Schulunterricht unter den Hut zu kriegen. Also zumindest, solange die Server laufen …

Nachdem Schulen nach monatelangen Warnungen durch die Wissenschaft praktisch ohne Konzepte oder technische Lösungen in den Corona-Winter 2020/21 starteten, wurden die #MachtDieSchulenZu-Rufe nach dem Jahreswechsel immer drängender. Natürlich macht es Sinn, inmitten einer Pandemie Schülerinnen und Schüler nicht massenweise in öffentliche Verkehrsmittel und überfüllte Klassenräume mit angeordneten Lüftungspausen zu quetschen! Doch auch das Konzept Distanzunterricht kennt keine richtigen Gewinner. Schüler:innen fühlen sich alleingelassen, sind häufig schlecht ausgestattet oder mit dem Digitalunterricht schlichtweg überfordert. Eltern sollen – über Monate und zum Teil mit mehreren Kindern – dasselbe leisten wie ausgebildete Lehrer:innen mit jahrelanger Erfahrung. Pädagog:innen klagen über fehlende politische Unterstützung und müssen jetzt ausbaden, was jahrelang an Digitalisierung verschlafen wurde. Kein Wunder, dass sich auf Twitter von allen Seiten zunehmend Frust-Kommentare sammeln. Wir haben für euch die treffendsten, trotzigsten, aber auch motivierendsten Tweets gesammelt und wünschen insbesondere den Schülern und Schülerinnen viel Kraft für die nächsten Wochen.

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Thread: Lasst die Schulen zu!

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