
Wisst ihr, woran ihr einen echten Alman erkennt? Daran, dass er seinen Pfandzettel behandelt als wäre er ein Sack voll Gold. Denn ab dem Moment, in dem der Pfandautomat den kleinen Zettel ausspuckt, wird dieser vom Besitzer gehegt und gepflegt wie ein Augapfel. Fein säuberlich wird der Pfandbon im Geldbeutel verstaut, so dass er nicht aus der Börse fallen kann, beim Bezahlen an der Kasse aber auch nicht übersehen und vergessen wird. Und auch während des Einkaufs wird zwischen den Regalen immer mal wieder der Geldbeutel gecheckt, ob sich das kleine Stück Papier noch an Ort und Stelle befindet.
Denn wir alle wissen: Nichts wäre schlimmer, als 3,75 Euro Pfand zu sammeln und anschließend an der Kasse festzustellen, dass der wertvolle Schatz irgendwo zwischen Salatköpfen, Monster Energy Dosen und den XXL-Kondomen verloren gegangen ist. Sowieso gilt: Je höher der Betrag auf dem Pfandzettel, desto größer auch der persönliche Stolz. Bei 1,25 Euro tut man noch ganz entspannt. Bei 4,80 Euro beginnt man schon, den Bon mit beiden Händen anzufassen. Und ab 7 Euro wird er eigentlich nicht mehr aus der Hand gegeben, sondern gehört offiziell zum Familienbesitz. Tja, und die folgenden Geschichten über Pfand haben finanziell auch alles richtig gemacht. Viel Spaß!
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