
Die Schule soll Kinder ja bekanntlich aufs Leben vorbereiten. Und das tut sie auch irgendwie. Doch meistens nicht wirklich auf die Art, die ursprünglich von hohen Tieren in irgendwelchen Ministerien vorgesehen war. Und während man als Erwachsener nur selten den Satz des Pythagoras benötigt, profitiert man erstaunlich oft von Fähigkeiten wie „45 Minuten interessiert aussehen, obwohl man geistig längst woanders ist“ oder „in letzter Sekunde improvisieren, obwohl man völlig unvorbereitet ist“.
Überhaupt war die Schulzeit ein einziges Chaos. Jeden Morgen musste man herausfinden, ob das heute ein normaler Schultag wird oder ob irgendwo unangekündigt ein Referat, ein Vokabeltest oder eine schlechte Mathe-Note auf einen wartet. Und auch die Dynamik innerhalb einer Klasse war faszinierend. Denn in jedem Klassenzimmer gab es mindestens immer einen Überflieger, der schon drei Wochen vor der Klausur gebüffelt hat, den Klassenclown, der nie gelernt, aber dafür immer für gute Laune gesorgt hat, und den Rest von uns, die irgendwie versucht haben, den restlichen Schultag zu überstehen. Und trotzdem denken viele Menschen später überraschend gerne an die Schule zurück, wie auch die folgenden Anekdoten beweisen. Viel Spaß!
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