
Und täglich grüßt das Murmeltier der Tankrabatt. Was bereits vor drei Jahren nicht ganz so wirksam war wie ursprünglich erhofft, wird heute natürlich munter wiederholt. Klar. Dabei wäre eine echte Entlastung der Deutschen so einfach gewesen. Denn während Woche für Woche weitere Spargelhütten an unseren Landstraßen aus dem Boden sprießen, steigen auch hier die Preise in schier ungeahnte Höhen. Stolze 23 Euro sollen im Norden des Landes bereits für das Kilo fällig gewesen sein. Ja, richtig gelesen: Für SPARGEL! So mancher Drogenbaron in Mexiko soll bereits neidisch nach Beelitz oder Schwetzingen blicken und erste Transportrouten prüfen.
Was wäre also wirksamer, als die Mehrwertsteuer für die heißgeliebten Stangen und vor allem für Sauce Hollandaise auf null zu senken? Oder direkt die Spargelpreisbremse im Supermarkt einzuführen? Zudem könnten die Spargelbauern als Arbeitgeber ihren angestellten Erntehelfern eine steuerfreie „Entlastungsprämie“ in Höhe von 1000 Euro auszahlen … okay, okay, an dieser Stelle wird es nun wirklich unrealistisch und klingt eher nach Mittelerde als nach Deutschland.
Chance vertan, verehrte Bundesregierung. Doch ich bin ehrlich, ich habe den Spargel schon Mitte April echt satt. Es gibt ja kaum noch einen Ort, an dem nicht irgendjemand mit irgendetwas Spargeligem auf einen wartet. Und ja, ich bin mir sicher, dass es irgendwo im Internet bereits Rezeptvorschläge für die Kombination aus Walfleisch und Spargel gibt. Sorry, Timmy, aber du musst jetzt genauso stark sein wie alle Menschen, die mit Spargel ebenso wenig anfangen können wie die folgenden Posts. Lasst es euch schmecken!
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