Wenn Lehrer keinen Peil haben …

Humorvolle Collage zum Thema Schulalltag und unwissende Lehrkräfte: Eine verwirrt blickende Schülerin in Schwarz-Weiß zuckt ratlos mit den Schultern und dreht die Handflächen nach oben. Sie trägt einen blau-weiß gestreiften Blazer. Rechts neben ihr sitzt ein ebenfalls fragend dreinblickender Mann (Lehrer) mit Bart in Schwarz-Weiß, der ein leuchtend blaues Sakko trägt und gestikulierend auf einen teilweise sichtbaren Laptop deutet. Weiße Fragezeichen-Icons und das Pop-Art-Motiv vor einem blau-violetten Wellen-Hintergrund visualisieren humorvoll die gegenseitige Planlosigkeit und die absurden Momente, wenn Lehrkräfte offensichtlich selbst keine Ahnung haben.
be free, Adobe Stock / Twitterperlen Illustration

In den jungen Jahren nach der Schule steht man ja langsam vor dieser großen Frage: Was will ich eigentlich werden? Oder: Will ich überhaupt irgendwas werden, das mit Arbeit zu tun hat? Aber das Leben ist leider nun mal kein Ponyhof.

Zurück zum Punkt: Wenn es nach Mutti gegangen wäre, dann hätte sie es natürlich wunderbar gefunden, endlich eine Lehrerin in der Familie zu haben. (Klar, das ist ja bekanntlich das Wichtigste im ganzen Leben.) Aber je älter und angeblich weiser ich werde, desto mehr habe ich gemerkt: das wäre absolut keine gute Idee gewesen.

Denn eine Sache, die ich nicht so gut kann, ist zuzugeben, dass ich falsch liege. Irgendein Random-Allgemeinwissen, das ich mal irgendwo aufgeschnappt habe und mir zu 30 % sicher bin? Mir egal – das stimmt dann halt so. Und das wäre als Lehrkraft vielleicht eher suboptimal. Vorbildfunktion und so. Und laut Naturgesetz haben Lehrer*innen ja immer recht … oder? Naaajaa. Der liebe Threads-User @kupferholzbart zeigt ziemlich eindeutig, dass Lehrer nicht nur Menschen sind, sondern manchmal auch genauso danebenliegen wie wir alle. Aber lest selbst und viel Spaß dabei!

Hätte sie mal lieber Chatty gefragt

Es ist 26 Jahre her als ich in Deutsch eine 6 für ein Referat über deutsche Popmusik bekommen habe weil, laut meiner Lehrerin, nie ein Thomas Anders existierte und auch nie in der Popband "Modern Talking" gespielt hat und ich bin immer noch angepisst deswegen.

Das macht alle Almänner glücklich

Sie dachte vielleicht, Thomas heißt anders.

Selbst wenn, was ein tragischer Fehler …

Unterstufe Gymnasium, Englisch: wir sollten einen Aufsatz über eine oder einen Schauspieler:in schreiben. Ich entschied mich für Jacky Chan. Mein Lehrer korrigierte alle „he“ in „she“, weil Jacky ja ein weiblicher Name war und er den Schauspieler einfach nicht kannte. 🫠

Kann sie um die Ecke denken?

Ähnlich aber anders: Hab ein Referat über die Ärzte gehalten beim Thema "Menschen, die meine Lebenseinstellung beeinflussen" und meine Lehrerin dachte, es ginge um Ärzte. Sie meinte dann, ich hätte sie fehlinformiert und gab mir mit Mühe und Not eine 4. Sie meinte es war super recherchiert und sehr informativ, aber eben nicht über Ärzte.

Ehm?

Erinnert mich an die Musiklehrerin, die uns erklärt hat, dass die Toten Hosen eine rechte Band seien.

Das gibt es doch nicht? (Doch bei Netto!)

Ich hab mal für nen grammatikalisch und inhaltlich fehlerfreien Aufsatz im Englischunterricht ne 4 kassiert, weil mein Englisch "zu gut" war und meine Klassenkameraden nicht alles verstehen konnten. Das war in der 10. Klasse. In der man sich fremde Wörter eigentlich aus dem Kontext erschließen können sollte, wie ich finde. Die Hälfte meiner Klasse konnte nicht mal nen zusammenhängenden Satz bilden, aber es wurde zu meinem Problem gemacht 😐

Ja, Tyrannosaurus war mein Nachbar

Cool. Meine Lehrerinnen haben mich erklärt, dass Dinosaurier Gleichzeitig mit Menschen auf die Erde gewohnt haben, weil Gott Alle Wesen Gleichzeitig geschafft hat und Evolution eine Lüge ist.

Da gab es wohl keinen Clown zum Frühstück …

Ich hab im Bio Unterricht mal ein Referat über Nervenkrankheiten gehalten und habe Punktabzug bekommen, weil ich „kein Bild einer depressiven Person“ in die PowerPoint gepackt hab. Meine Antwort „reiche ich nicht als demonstratives Beispiel?“ fand sie leider nicht so witzig 💀

Paragraph 4: Meinungsfreiheit

ca 25 Jahre her, Musikunterricht, hatten die Wahl über ein Song zu referieren, warum wir ihn Lieben und einen welchen wir Hassen. Warum ich Massive Attacks Teardrop liebte, war soweit so gut. Aber mein Hass auf Raabs waddehaddedudeda kam nicht gut durch, weil Lehrer und die ganze andere Klasse den Song als so Catchy und Nice fanden und ne schlechte Note bekam weil ich was gutes schlecht reden wolle 😵‍💫
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