Reisende soll man nicht aufhalten: Die zügigsten Geschichten aus der Bahn (9)

„Eine Bahnfahrt, die ist lustig, eine Bahnfahrt, die ist schön“ … sagte niemals ein Kunde der Deutschen Bahn. Und damit herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe der mehr oder weniger zügigen Geschichten aus der Bahn. Bevor wir jetzt wieder anfangen über die Unpünktlichkeit, den schlechten Service, die veraltete Technik, die schlechte Anbindung auf dem Land, die Gier des Vorstands, das Essen im Bordbistro und das unfreundliche Personal zu schimpfen, wollen wir erst über die guten Dinge bei der Deutschen Bahn sprechen:

Gut, dann hätten wir das auch geklärt. Widmen wir uns nun den wahren Stars der heutigen Ausgabe, den Fahrgästen. Schließlich wollen wir alle von den Geschichten über stinkende Eier-Vesperbrote, Fleischsalatorgien und lauthals geführte Trennungsgespräche lesen, aber irgendjemand muss sie auch erlebt haben. Deshalb stellen wir unsere Sitze jetzt in eine aufrechte Position, nehmen die Tasche von unserem Nachbarsitz und sagen Abfahrt! Hier kommen die amüsantesten Geschichten aus der Bahn!

#1: Unbedingt nicht empfehlenswert

Ihr beschwert euch über laute Kinder im Zug, aber seid ihr schon mal neben einer Gruppe von Männern gesessen, die sich lautstark darüber austauscht, wessen Ex-Frau am meisten Kohle bei der Scheidung abgezogen hat?

#2: Sollen wir mitschreiben?

Im ICE nach Hamburg erzählt ein Sachverständiger gerade am Telefon den kompletten Inhalt eines Rechtsstreits zwischen der Stadt Bielefeld und einem Bauunternehmer. Und ich frage mich jedes Mal, warum solche Leute sowas machen?

#3: Ein cleveres Konzept

Ich suche in der Bahn mittlerweile nur noch die Nähe von Menschen, die herausragend erfolglos aussehen, um sicherzugehen, dass sie in meinem Umfeld keine nervigen Business-Calls machen

#4: Das wäre mal ein sinnvoller Service

Der DB Navigator sollte ne Funktion haben mit der man vor Fußballspielen gewarnt wird

#5: Sogar tiefergelegt

Heute baller ich mit 11.000 PS durchs Land

#6: Ein (Entwicklungs-)Schritt rückwärts

Weiß Menschen, die Andere nicht zuerst aus dem Zug aussteigen lassen und sich vorher reinquetschen

#7: Dit is Berlin, wa?

im ICE Richtung Berlin: ein Mann im Garfield-Pyjama pellt sich das dritte Ei und spült es fast unzerkaut mit 1,5 Liter Cola-Mix von Netto hinunter. Ich weiß nicht, was die Leute gegen Flixtrains haben.

#8: Wir können dieses Bild riechen und hören

Erinnert sich noch irgendjemand an die Raucherabteile, in denen man die Hand vor Augen nicht gesehen hat?

#9: Ein Zeitreisezug!

Da wir gefragt werden, ob dieses Zuggespann über Steckdosen verfügt: Da müssen wir Sie enttäuschen. Sie befinden sich auf einer Nostalgiefahrt. Dieser Zug ist 23 Jahre alt, damals hat man noch keine Steckdosen benötigt!

#10: Lieber 5 oder doch 20 verspätete Züge?

Ein Zug, der fährt, ist halt besser als 5 Züge, die nicht fahren Zahlen der Bundesnetzagentur Bahnkunden hätten lieber mehr Pünktlichkeit als mehr Züge

#11: Der hält sich wohl für was Besseres

Unsere Abfahrt wird sich leider verzögern. Wir müssen unbedingt einen Güterzug durchlassen. Wahrscheinlich hat der verderbliche Ware oder rostenden Stahl geladen." (@stefanrower@sekretaerbaer.de) BahnAnsagen

#12: Gibt es noch keinen virtuellen Stempel?

"Papa wo ist unsere Fahrkarte?" "Hier im Handy" "Aber wie stempelt der die?" "Muss er nicht" "Aber der muss die Karte stempeln! Ich will gestempelt!" Drama. Schattenseiten der Digitalisierung. Für mich als Kind war das Stempeln der Karte auch immer ein Highlight im Zug

#13: Mit dem größtmöglichen Erfolg

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