Zusammen sind wir stark | Die schönsten Good News der Woche

Der Januar neigt sich langsam dem Ende zu und man fragt sich mal wieder, wo die ganze Zeit geblieben ist. Gerade war doch erst Weihnachten, oder? Alles, was von den mehr oder weniger erholsamen Feiertagen übrig geblieben ist, ist diese bittere Kälte. Klar, wir haben Winter, aber Minusgrade ohne weißen Schnee draußen sind doch einfach nur doof. In meinem Köpfchen existiert da eher die Traumvorstellung von Sonne, Schnee und einem Gläschen Aperol in der Hand. Ach ja, und natürlich die schönsten Good News der Woche in der anderen Hand.

Apropos gute Nachrichten: Mir ist diese Woche etwas passiert, das ich immer noch für ein kleines Wunder halte. Ich hatte gleich zweimal das Vergnügen, eine längere Reise mit der Deutschen Bahn anzutreten. Und wisst ihr was? Ich kam beide Male mit maximal drei Minuten Verspätung an. Drei Minuten! Ist das nicht kaum zu glauben? Aber jetzt genug davon. Viel Spaß mit den schönsten Nachrichten der Woche und genießt sie!

#1: Und wie!

Es hies als ich ein kleinkind war mit meiner Behinderung sollte ich nicht älter als 10 werden andere mir meiner Behinderung sind mit 15 jahren verstorben und ich Werd in wenigen wochen 30ig einfach 30ig ! Habs allen gezeigt.

#2: Schöne Idee

Mein Highlight heute: ❤️ Einer meiner Erstklässler kam in der 3. Stunde zu mir und fragte, ob wir vielleicht wieder die schöne Klaviermusik anmachen könnten – und ob alle eine 10-minütige kreative Mal- und Bastelpause machen dürften. Wir fragten gemeinsam die Klasse, und die Antwort war eindeutig: Alle waren dafür. In Rekordgeschwindigkeit organisierten sich die Kinder selbst. In einer super angenehmen Lautstärke und einer entspannten, ruhigen Atmosphäre genossen sie ihre kleine Auszeit.

#3: Hammer!

Ich komme im Bikini ins Wohnzimmer, weil wir schwimmen gehen wollen, aktuell ein bisschen am strugglen durch medikamentenverursachte Gewichtszunahme: Kind: WOAH! Ich: Was? Was ist los? Kind: DAS PASST ABER GUT! Weinrot und Grün. (Mein Bikini) Du siehst so toll aus, du wirst bestimmt die schönste im Schwimmbad sein! Okay, Google. Wie heule ich nicht sofort los?

#4: Ein großes Kompliment

Ist das ein kompliment oder was das??

#5: Toller Kerl!

Seit dem Tag, an dem ich meine Krebsdiagnose bekommen habe, sammle ich 1€ und 2€ Münzen. Meine Gynäkologin schickte mich zur Radiologin und ich stand kopflos und tränenüberströmt auf dem Parkplatz. Weder EC-Karte, noch Kreditkarte funktionierten am Parkautomat und ausreichend Kleingeld hatte ich auch nicht dabei. Ein junger Mann zahlte für mich und ich habe ihm das Geld via PayPal überwiesen 🩷

#6: Genau so

Ich bin mit „Sonntagskleidung“ und dem „guten Geschirr“ aufgewachsen, also den Konzept, sich Dinge für besondere Gelegenheiten aufzuheben. Meinen allerersten Kaschmirpullover wollte ich mir auch für eine solche Gelegenheit aufheben. Er lag lange im Schrank, und als ich ihn dann das erste Mal tragen wollte, hatte er Mottenlöcher. Seitdem trage ich jeden Tag schöne Kleidung, gönne mir kleinen „Alltagsluxus“, lade Menschen ohne besonderen Anlass ein. Lebe dein Leben! Jetzt!

#7: Wie cool ist das denn

Warum ich das Dorf liebe: Vorhin hat’s geklingelt und eine ältere Frau stand vor der Tür. Es hat sich herausgestellt, dass sie vor 25 Jahren die Nachbarin meiner Familie war und sie auf mich aufgepasst hat als ich ein Kind war. Sie hat gehört, dass ich schwanger umgezogen bin und wollte mir ihre Hilfe anbieten. Und dann hat diese Frau den Nachmittag über dermaßen gerockt, ihr ahnt nicht 🥺

#8: Erziehung gelungen

Ich habe letztes Jahr begonnen meine Freund*innen zu bitten einen Haus-Emoji zu schicken, sobald sie nach einem Treffen ihre Wohnung erreicht haben (ich mache das selbe), weil das Emoji schicken so leicht ist und schnell geht, dass jede Person gut dran denken kann. Und es erwärmt inzwischen regelmäßig mein Herz, wenn beim Verabschieden von allen Seiten "Denkt an das Haus" ertönt. So ein kleiner Emoji, aber trotzdem wissen wir sofort, dass alle heil zuhause angekommen sind 🩷

#9: Wow, wow, wow

Mein Siebenjähriger hat heute auf dem Flohmarkt für sehr wenig Geld einen süßen Frozen-Geldbeutel gekauft. Was schon ein glücklicher Zufall war, weil er vor dem Losfahren erzählte, dass er genau so einen zum Umhängen braucht. Als er in diesem dann eine Weile nach dem Kauf beim Erkunden der Fächer 5 Euro fand, mir zeigte und ohne ein kleinstes Zögern zum Stand zurück brachte, war ich arg stolz auf diesen kleinen großen Menschen 🥹

#10: Zusammen ist man stark

20 Minuten im vollen Bus: Ein Mann bietet ungefragt einer Seniorin seinen Platz an. Eine Frau klappt schnell die Rollstuhlrampe aus, damit der Busfahrer nicht hinterlaufen muss. Alle machen freundlich Platz, als der Flaschensammler mit der großen Tüte aussteigen will. Berlin ist nicht so schlecht. Die Welt auch nicht.

#11: Das verändert so viel

Jemand hat mir gestern erzählt, dass er, wenn er nervös ist, etwas Neues auszuprobieren und sein Herz anfängt, ganz schnell zu schlagen, es einen „inneren Applaus" nennt. Weil sein Körper ihn anfeuert. Und ich glaube, das ist die beste gedankliche Neuausrichtung überhuapt.

#12: So eine schöne Überraschung

Heute wird meine Mama 80. Langsam trudeln die Besucher ein. Es werden eifrig Geschichten über Krankheiten und verstorbene Freunde und Bekannte ausgetauscht. Ich sitze wie auf Kohlen, denn was Mama nicht weiß, ist dass ihre älteste und beste Freundin (ebenfalls 80) extra aus Australien angereist ist, um sie zu überraschen. Ich hab leider keine Ankunftszeit, daher springe ich bei jedem Klingeln an der Haustür auf, damit ich ein Video von diesem Moment machen kann. 1 / 2

#13: Gold wert

Wie soll ich meine Standards niedrig setzen, wenn ich meinem kleinen Bruder gerade gesagt hab, dass ich voll Bock auf Döner hab. Er fährt jetzt im Winter mit E Scooter zu meinem Lieblingsdönerladen und holt mir essen unter der Bedingung, dass er dann bei mir zuhause mitessen darf. ( er darf so oder so immer hier sein ) Womit hab ich so einen Engel verdient 😭😭😭

#14: Richtiger Gentleman

Der Freund meiner Tochter nimmt 2 Wochen Urlaub, um meine Tochter bei ihrem Staatsexamen den Rücken freizuhalten. Er kümmert sich um Haushalt, Wohlsein und alles, was sie braucht, um die optimalen Voraussetzungen für diese Herausforderung zu schaffen. Und ich finde, er macht das richtig so.
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