
Machen wir uns nichts vor: Das Anstrengendste bei der Erziehung sind nicht die Paw-Patrol-Melodie, nicht die endlosen Diskussionen über Medienzeiten oder die Sorge, ob Gummibärchen den Vitaminbedarf Heranwachsender decken. Es sind die anderen Eltern! Ständig fühlt man sich beobachtet, bewertet und im Zweifelsfall verurteilt.
Ein bisschen ist es, als würde man zum ersten Mal eine Bombe entschärfen, während einem die eigene Mutter, der unsympathische Mathelehrer, die Nachbarin, die immer den Hausmüll kontrolliert, eine Handvoll hungrige Restaurantgäste und ein Rudel Dingos über die Schulter schauen. Sie alle sehen zwei Sekunden, skalieren das Ganze hoch und schon fällt der Hammer. Was für ein läppischer Papa. So eine Helikoptermutter. Wie kann man nur? Kein Wunder, dass das Kind so ist …
Es ist so leicht, mit dem Finger auf andere zu zeigen und ganz ehrlich: In kaum einem Lebensbereich ist es bereinigender, andere scheitern zu sehen. Denn als Eltern scheitert man per Definition. Täglich. Immer wieder. Achtung, hot take: Und das ist gut so. Kinder brauchen Vorbilder, die fallen, aufstehen und weitermachen. Sonst könnten sie auch von Robotern erzogen werden. Was sie aber auch brauchen, ist genug Empathie, um anderen Eltern eine helfende Hand zu reichen, anstatt sie vor das Gericht gesellschaftlicher Erwartungen zu stoßen. Genau dies zeigt auch die Diskussion rund um den Post von User @MrLarsX.
Tochter zieht die Lippe runter, Augen werden groß und feucht, erstes Schluchzen.
Vater schaut genervt zur Seite, seufzt tief und bestellt dann doch: 3 normale Croissants + 2 Schokocroissants.
Und so lernt die Kleine in 30 Sekunden: Quengeln + Tränen = bekommt was sie will.
Wie siehst du das: Muss man Kindern beibringen, dass sie nicht alles bekommen, oder geht es vor allem um Liebe und Verständnis? — 2/2
Twitterperlen des Tages
Witziges
Lustige Videos
Good News
Familie
Die besten Sprüche
Alltag
Beziehung
Arbeitswelt
Politik
Gesundheit
Best-of











