
Kleine Kinder, kleine Sorgen, große Kinder … Ach, wem machen wir was vor? Deswegen schreiben Manuela und Isumi hier jede Woche abwechselnd über die heranwachsenden Herausforderungen – ihre Kinder. Begleitet uns durch ein Leben zwischen Schuhebinden, Zahnputzkampf und Doktorspielen.
„Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne!“ Ja, ich weiß auch nicht, wie das passiert ist, aber plötzlich ist aus dem nicht enden wollenden Sommer ein kalter, grauer Herbst geworden, und ich renne von einem Laternenumzug zum nächsten. Meistens laufen sie dabei sehr ähnlich ab: Die ersten Meter wird noch brav in Zweiergrüppchen gesungen, aber spätestens, wenn die verantwortliche Person um die Ecke gebogen ist, verwandeln sich die bunt leuchtenden Laternen plötzlich in mittelalterliche Morgensterne, mit denen die Umstehenden verprügelt werden. Und die Kinder erst … Wenn das der heilige Sankt Martin sehen würde, er würde vermutlich seinen Mantel nehmen und direkt in den Altkleidercontainer stecken.
Bin ich zu egoistisch, wenn ich sage, dass ich das Laternelaufen einfach nicht (mehr) mag? Ich mag die LED-Laternen nicht, bei denen die Kinder nicht mal vorsichtig sein müssen, dass die Kerze nicht ausgeht. Außerdem mag ich nicht, dass alle Eltern scheinbar das Singen eingestellt haben und stattdessen mit lauten Unterhaltungen die Kinderstimmchen ihres Nachwuchses übertönen. Und trotzdem gehe ich jedes Jahr mit, einfach, weil ich sehe, was für ein Spaß die Kinder am Laternelaufen haben, oder wie mein Sohn sagt: „LATERNENSCHLACHT!“
Damit ich diese Jahreszeit überstehe, brauche ich manchmal ein bisschen Unterstützung von anderen Eltern. Und was wäre ein besserer Ort, danach zu suchen, als das Internet? Und da Teilen schöner als Besitzen ist, möchte ich euch die folgenden Fundstücke nicht vorenthalten. Gute Unterhaltung und vor allem gute Nerven, liebe Eltern!
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