
Seid ihr weiblich? Habt ihr Kinder? Dann kennt ihr sicher das Phänomen, dass die To-Do-Listen einfach kein Ende nehmen, egal, wie sehr man sich anstrengt, alle Punkte abzuarbeiten. Brotdosen schon gefüllt und eingepackt? Der Rucksack beinhaltet auch bereits alles, was das Kind am heutigen Tag braucht? Sehr gut, aber leider wurde das eigene Frühstücksbrot im Chaos des alltäglichen Wahnsinns vergessen. Ach, und dann muss man auch noch den nächsten Termin bei der Kinderärzt*in für die anstehende Impfung machen. Und auch noch ein Geschenk besorgen, weil Kind X am Wochenende auf einen Geburtstag eingeladen ist. Oder war das nächstes Wochenende? Und fürs Kita-Fest in der Woche drauf muss auch noch ein Kuchen gebacken werden, dessen Zutaten erst noch eingekauft werden müssen. Und der Wäscheberg verschwindet auch nicht von selbst.
So geht das den ganzen Tag. Schlimmstenfalls hat man dann auch noch einen Mann zu Hause sitzen, dem man detailreich mitteilen muss, was er bitte tun sollte, weil er sich sonst wie ein Buddha umringt vom Chaos auf die Couch setzt und den Fernseher einschaltet. Haben die eigentlich selbst kein Hirn? Die treffendsten Anekdoten zum Thema Mental Load, den nach wie vor leider meist die Frauen schultern, legen diese Vermutung zumindest nahe.
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