Warum diese Beerdigung für immer in Erinnerung bleiben wird

Pixel-Shot, Adobe Stock / Twitterperlen mit KI

Manchmal muss man sich einfach aus tiefstem Herzen beim Internet bedanken. Denn ohne dieses riesige virtuelle Netzwerk, das Menschen (fast) jeden Alters zusammenbringt, würden wir viel zu viele überragende Geschichten schlicht nicht mitbekommen. Im Gegensatz zur gedruckten Tageszeitung sind die digitalen Seiten schließlich schier endlos und haben für jeden und alles ausreichend Platz. Platz für bemerkenswerte Begegnungen, absurde Erlebnisse und unglaubliche Erzählungen. Berichte also, auf die wir nur sehr ungern verzichten wollen.

Ein nahezu perfektes Beispiel dafür ist das Geschehnis rund um die Beerdigung eines Großonkels der Thread-Userin @lennyundkarl. Was für ein Glück, dass sie uns und ihre Followerinnen und Follower daran teilhaben lässt. Und bevor wir hier noch spoilern, nur so viel: Wir könnten uns das Ganz durchaus als verfilmte Mini-Serie vorstellen. Viel Spaß!

Wir sind auf der Beerdigung eines Großonkels. Leider kann es nicht losgehen, weil einer fehlt: Der Großonkel. Der steckt im Stau. Auf der Autobahn. Zu spät zur eigenen Beerdigung. 😀

Update: Der Großonkel ist weiterhin zu spät zur eigenen Beerdigung. Er steckt weiter im Stau. Es dauert. Vollsperrung. Ein LKW mit Kaffebohnen brennt. Das Beerdigungsinstitut lädt alle zu Kaffee und Kuchen im Café neban ein! 😉😇

Update II: Der Großonkel ist mittlerweile 2h zu spät zur eignen Beerdigung. Die Vollsperrung bleibt. Wir sind zum Restaurant gewechselt und ziehen jetzt erstmal den Schmaus vor.

Update III: Das Finale. Ein Teil des Butterkuchens im Restaurant war salzig, da hat wohl jemand Zucker-und Salzstreuer verwechselt. Aber wir haben angestoßen und mit knapp 3h Verspätung hat es nun auch der Großonkel aus dem Stau zur eigenen Beerdigung geschafft! Kann also losgehen.

The End! Er hat es geschafft. 3h zu spät zur eigenen Beerdigung. Die Pastorin hatte ne sehr traurige Stimme. Ich persönlich bin kein Fan von Gottesdiensten. Wenns bei mir soweit ist gern ne freie und lustige Rede und keine Religion! In Hamburg (Umgebung) sagt man Tschüss!

Kommentare und Reaktionen

Eine wirklich verrückte Geschichte, oder? Man könnte, selbst als Atheist, fast meinen, da hatte jemand ganz weit oben in den Wolken seine Finger im Spiel. Diese Beerdigung wird am Ende wohl niemand jemals vergessen. Das meinen auch andere Userinnen und User – und kommentierten fleißig.

Mit Sicherheit sein letzter Wille

Erinnert mich an die Beerdigung von meinem Papa. Er kam in seinem Leben grundsätzlich 10 Minuten zu spät( Mittagessen, Termine usw) meine Mutter war davon mehr als 30 Jahre genervt.. Der Bestatter ist in der Mittagspause eingeschlafen und seine Urne kam 10 Minuten zu spät an...

Eile mit Weile

Ehrlich gesagt , hätte ich es an seiner Stelle auch nicht so eilig

Wir alle

Ich schmunzel mehr als ich wohl sollte.... 🤭

Mit Humor auf die letzte Reise

Kam er auch im Leben öfter zu spät??? Dann hat es seinen Sinn.. Er sitzt auf der Wolke und lacht euch aus...

Das nennt man wohl perfektes Timing

Ich stand in genau diesem Stau und ein Wagen eines Bestattungsinstituts fuhr vor mir - und da habe ich noch gedacht „Hoffentlich kommt da nicht jemand zu spät zu seiner eigenen Beerdigung....”

Und Kaffee und Kuchen mag doch schließlich jeder

Der Großonkel hat offenbar beschlossen, seinen letzten Auftritt maximal auszukosten 😄😅 Die Beerdigung fällt nicht aus, sie macht nur Kaffeepause.

Kann man sich nicht ausdenken

Mein Opa war damals auf dem Weg zu einer Beerdigung. Ihm ging es wohl nicht so ganz gut und meine Oma meinte, er solle doch daheim bleiben. Er wollte trotz allem gehen und ist vor der Garage verstorben. Aus lauter Galgenhumor hatte ich nach der missglückten Reanimation gesagt "er wollte unbedingt auf eine Beerdigung, jetzt kann er auf seine eigene gehen".

Klingt nach einem Loriotsketch

😅 Mein Beileid! Wenigstens seid Ihr dann später satt. Auf der Beerdigung der Tante meines Mannes hatte der Bestatter den Schlüssel zur Kirche vergessen und der Pfarrer dachte, der Bestatter hätte den Schlüssel. Wir standen also vor verschlossenen Türen. Im strömenden Regen. Der Pfarrer ist dann nach Hause geeilt, hat den Schlüssel geholt und ist auf dem Rückweg in der 50er Zone geblitzt worden.

Ein wirklich würdiges Ende

Bei meinem Paps zur Beerdigung letztes Jahr kamen alle bunt und die Kollegen auf Wunsch in ihrer orange leuchtenden Arbeitskleidung. Reden gehalten haben meine Mama, meine Schwester, einer meine beiden großen und ich. Musik haben wir selber gewählt, das war eine "schöne" Beerdigung
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