Warum Podcasts gut für die Bildung sind

Humorvolle Collage zum Thema Podcast-Hype, Nischenwissen und True-Crime-Sucht: Auf der linken Seite spricht eine junge Frau in Schwarz-Weiß enthusiastisch in ein Mikrofon. Sie trägt große Kopfhörer und einen markanten, farblich hervorgehobenen cremefarbenen Pullunder mit dunkelblauen Streifen über einer weißen Bluse. Auf der rechten Seite lacht ein Mann in Schwarz-Weiß fröhlich in sein Mikrofon. Er trägt eine helle Beanie-Mütze und eine leuchtend orangefarbene Cordjacke, die farblich extrem stark hervortritt. Das Pop-Art-Motiv vor einem markanten blau-violetten Wellen-Hintergrund visualisiert pointiert die dynamische, lockere Studio-Atmosphäre eines Podcasts und die absolute Begeisterung, mit der Hosts und Zuhörer in stundenlange Gespräche über True Crime, Geschichte oder völlig absurdes Alltagswissen eintauchen.
Jacob Lund, Adobe Stock / Twitterperlen Illustration

Podcasts sind eine faszinierende Erfindung. Eigentlich macht man nur kurz sauber, fährt Auto oder liegt komplett regungslos auf dem Sofa und weiß plötzlich Dinge, die man in seinem ganzen Leben nie aktiv lernen wollte. Zum Beispiel, wie Tiefseeangler arbeiten, warum Sekten funktionieren oder dass es im alten Rom offenbar komplett normal war, sich mit fragwürdigen Methoden die Zähne zu putzen. Denn Podcasts schaffen etwas, das Schule und Dokumentationen jahrzehntelang nicht geschafft haben: Menschen freiwillig dazu zu bringen, sich über random Fakten zu informieren. Und zwar stundenlang.

Auf einmal hören Erwachsene drei Folgen über mittelalterliche Krankheiten, Finanzbetrug oder True Crime und fangen an, ihr erlerntes Podcastwissen ungefragt im Alltag einzubauen. Plötzlich sitzt man beim Abendessen und sagt Dinge wie: „Wusstet ihr eigentlich, dass Oktopusse drei Herzen haben?“ – obwohl wirklich niemand danach gefragt hat. Und trotzdem lieben wir es. Man liegt in Jogginghose herum, starrt die Wand an und bildet sich dabei ein, durch Podcasts intellektuell zu wachsen. Was auch die folgenden Fundstücke beweisen! Viel Spaß!

Das als Wandtattoo

Nachdenken ist der Podcast für Menschen ohne Kopfhörer

Spiel, Satz und Sieg

Lustige Situation im Vorgespräch für einen Podcast mit einem Bischof. "Herr Blume, besteht durch ChatGPT nicht die Gefahr, dass Menschen sich die Antworten nur noch abholen und nicht selbst denken?" "Gilt das nicht für die Bibel auch?" Dann war es erstmal still.

Ein Twitterperlen-Podcast hat der Welt noch gefehlt

Spotify, hör auf zu nerven

Well …

Wir machen jetzt einen Deal. Man darf nur noch dann einen True Crime Podcast machen, wenn man den Unterschied zwischen fahrlässiger Tötung, Totschlag und Mord erklären kann. Aber warte, dann gibt es ja 98% aller deutschen True Crime Podcasts nicht mehr 😮

Was gibt es denn dazu zu hören?

Freitagnacht. Ich bin Mitte 20 und höre einen Podcast über Senf. Das ist sogar für mich ein Tiefpunkt.

Hier geht's ja wild zu

Folgendes hab ich grad in einem Podcast gehört: In Deutschland gibt es 156 Swingerclubs und davon sind allein 129 in Bayern. WHAT???

Genial!

beim organspendeausweis fehlt noch die ankreuz-möglichkeit, ob der eigene tod in einem true crime podcast verwurstet werden darf oder nicht.

Nur keine falsche Scheu

Für einen True-Crime-Podcast suche ich einen Mörder, dessen Verbrechen ich in einem Podcast begleiten kann. Am besten einen Serienmörder. Also: Wenn ihr euch angesprochen fühlt oder jemanden kennt, der jemanden kennt - let me know!

Wenn das keine Marktlücke ist, weiß ich auch nicht weiter

suche einen podcast in dem zwei leute ohne konzept rumlabern und man sich die ganze zeit denkt uff das hätte man bis jetzt alles in einem satz zusammenfassen können gibt es da was

Da sollen sie sich doch lieber einen Gaming-Stuhl und Energy Drinks besorgen …

Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre ihn zu fischen und er kauft sich ganz viel Equipment startet einen Podcast.

Die mir sagen, dass ich unbedingt ein drölftes Parfüm im Schrank brauche …

mein Lieblingspodcast sind die Stimmen in meinem Kopf

Das wirkliche Problem sind vermutlich eher die Preise

In einem Podcast hat gerade ein Kulturwissenschaftler gesagt, Spargel sei bei jüngeren Leuten nicht mehr gefragt, da er „schwierig zuzubereiten und schwierig zu essen“ sei. Wie bitte?? Spargel ist das am einfachsten zuzubereitende Gemüse der Welt. Weil du alles damit machen kannst kochen, dünsten, in den Ofen legen, in der Pfanne anbraten, auf den Grill legen - was um alles in der Welt ist denn daran bitte schwierig? Und wer ein Messer und eine Gabel halten kann, der kann auch Spargel essen.

Der zeigt euch seinen schönsten Finger

Erklärt mal einem Bäckerlehrling, dass ihr mit eurem Podcast erstmal eine zweimonatige Sommerpause „braucht“

Einzig logische Schlussfolgerung

Ich hab in einem Podcast gehört, dass man Katzen 400 mal was sagen muss, bis sie verstehen, was man von ihnen will. Ich wusste schon immer, dass mein Mann ein Tiger ist!
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