Warum das Baby in dieser Praxis nicht erwünscht ist

Habt ihr Kinder? Dann erinnert ihr euch sicher noch gut an die erste Zeit, denn sind wir ehrlich, die vergisst man nie. Die meisten Väter gehen nach ein paar Wochen oder Monaten wieder arbeiten, während die Mütter zu Hause alles alleine meistern. Und klar hat man selbst auch mal Termine. Was macht man also? Man packt sich die Kleinen in den Kinderwagen oder die Trage, hat einen riesigen Rucksack dabei, weil man gefühlt 1254 Sachen braucht und macht sich auf den Weg. Man hofft, dass das Kind keine Schreiattacke kriegt und hoffentlich nicht ausgerechnet in der U-Bahn die Windel vollmacht. Und dann hat man es tatsächlich geschafft, pünktlich irgendwo zu sein und ist ganz schön stolz. Doch dann wird man plötzlich alles andere als freudig begrüßt – denn, was will das Baby eigentlich hier?

So ging es auch Threads-Userin @sareetale, die ihr sechs Monate altes Baby mit zum Orthopäden nahm und dann belehrt wurde, dass das nicht ginge und der Termin verschoben werden müsse. Wir haben die ganze Story und die besten Reaktionen ihrer Community für euch.

Vor knapp vier Jahren war ich wegen starker Rückenschmerzen beim Orthopäden. Meine Tochter war damals erst sechs Monate alt und ich hatte sie dabei. Ich melde mich an der Anmeldung an, da sagt die Arzthelferin: „Es sind keine Begleitpersonen erlaubt." Die Dame hinter mir stand sehr nah, deshalb antwortete ich: „Sie gehört nicht zu mir." Daraufhin sagte die Arzthelferin: „Ich meinte das Baby." Ich war völlig perplex und sagte: „Ähm, sie ist ein Baby. Wo soll ich sie denn lassen?"

Sie antwortete nur: „Das geht aber nicht. Dann müssen wir einen neuen Termin vereinbaren." Anschließend informierte ich den Arzt darüber. Seine Reaktion? „Also erst einmal habe ich selbst ausländische Mitarbeiterinnen. Und zweitens: Wollen Sie Ihr Kind wirklich dieser Gefahr aussetzen?" Er wollte mir zunächst erklären, dass das Ganze nichts Rassistisches sei, weil er selbst ausländische Mitarbeiterinnen habe. Dabei hatte ich ihm in keinster Weise Rassismus vorgeworfen.

Ich hatte lediglich gefragt, ob er überhaupt weiß, was seine Arzthelferin den Patienten erzählt. Und dann wollte er mir auch noch das Gefühl geben, ich sei eine Rabenmutter, weil ich mein sechs Monate altes Baby mit zum Orthopäden genommen habe. Bis heute frage ich mich: Wo hätte ich mein Baby denn lassen sollen?

Nachtrag: Ich habe den Arzt damals gewechselt und paar Tage später war es Beim anderen Orthopäden kein Problem. Als ich dort anrief und die Situation schilderte, meinte die Arzthelferin: ja klar, das Baby darf mit. Wo sollte es sonst sein in dem Alter?

Sind Knochenbrüche ansteckend?

Welcher Gefahr setz man ein Baby den beim Orthopäden aus? Also wenn du irgendwo gewesen wärst, wo nur hoch ansteckende Menschen sind: okay Fairpoint. Aber beim Orthopäden?

Wer weiß, vielleicht ist er hochbegabt?

Ich brauchte für eine OP mal ein Psychologisches Gutachten und die Psychologin hat mich auch angemeckert warum ich mein 11 Monate altes Baby dabeihabe, immerhin kann man ja vor Kindern nie offen reden. Er ist 11 Monate.. am Morgen des Tages hat er versucht sich Erbsen in die Nase zu stecken.. was erwartet sie von ihm? Das er das Gespräch danach auf Twitter postet..?

Ernsthaft?

Ich wurde man beim Wählen angesprochen, dass ich mein Baby im Tragetuch nicht mit in die Kabine nehmen dürfe

Wir werden es nie erfahren

Beim vater oder den Großeltern. Grundlegend verstehe ich aber seinen Kommentar mit der Gefahr nicht. Was ist denn beim Orthopäden So gefährlich?

Süßer geht's nicht

Mir wurde beim HNO angeboten das eine MFA Praktikantin mit meinem 4 Monate alten Baby spazieren geht

DAS ist die richtige Reaktion

wtf.. hatte mal nen abszess im busen musste ins KH und die waren fast schon enttäuscht dass das baby nicht bei ist

Berechtigte Frage

Eine Frage hätte ich an diese Arztpaxis: Sind eigentlich auch keine Dolmetscher erlaubt? Oder andere Personen, die als Begleitung unbedingt erforderlich sind? Ich merke gerade, wie es in zu brodeln beginnt!

Word!

Und dann kommt mein Zahnarzt bei der Vereinbarung des nöchsten Termins (Babymaus ist zu dem Zeitpunkt dann ca 2 Monate alt) „Nehmen Sie ihr Kind mit in den Behandlungsraum, dann kann es sich schonmal an die Geräuschkulisse gewöhnen" Es könnte so einfach sein, wenn jeder mal etwas mitdenkt

Kannste dir nicht ausdenken

Ich bin mal aus dem Orion geflogen. Wollte dort Kram für einen Junggesellenabschied kaufen, hatte meine 4 Wochen alte Tochter in der trage und weil ich ihr kein Tuch über den Kopf hängen wollte (damit sie nichts sieht) bin ich des Ladens verwiesen worden

Einzig nachvollziehbarer Grund

Wenn due Untersuchung/Behandlung durch die Versorgung des Babys beeinträchtigt wird (bspw. Zahnbehandlung, Röntgen, MRT, Augenuntersuchungen) sollte man eine bessere Lösung suchen als das Baby mitzunehmen. Die vom Baby geforderte Standyby Aufmerksamkeit beeinträchtigt aber auch einen psychotherapeutischen Prozess, nicht weil es mitschreiben, sondern die Aufmerksamkeit d* Patient*in nicht ungeteilt ist.
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