
Eltern wird ein Paar ja bekanntlich gemeinsam. Also theoretisch. Denn beide sind irgendwann zum ersten Mal mit einem Baby zuhause, beide haben vermutlich keine Ahnung, was sie eigentlich tun und beide googeln nachts um drei, ob es normal ist, dass ein Neugeborenes Geräusche macht, die nach einem brummenden Traktor klingen. Trotzdem scheint sich in manchen Beziehungen ziemlich schnell eine interessante Rollenverteilung zu entwickeln: Einer macht die Dinge einfach, während der andere erst mal fragt, wie das überhaupt geht. Einer weiß, welche Kleidung noch passt, wann das Kind zuletzt gegessen hat und wo die Ersatzwindeln liegen. Der andere ruft im Zweifel kurz an und fragt: „Wo war nochmal der Schlafsack?“
Und genau da wird es interessant. Denn natürlich müssen Eltern voneinander lernen. Niemand wird mit einem Handbuch geboren, und selbstverständlich können beide Elternteile unterschiedliche Dinge besser oder anders machen. Aber wenn einer dauerhaft zum persönlichen Einweiser für den eigenen Partner wird, während der andere sich darauf verlässt, dass ihm schon jemand sagt, was zu tun ist, hat das irgendwann nicht mehr viel mit fehlender Erfahrung zu tun. Die Frage, die sich auch Threads-Userin @unzumutterbar gestellt hat, ist also: Warum wird aus gemeinsamer Verantwortung so schnell eine Situation, in der einer erklärt und der andere ausführt? Und ist es wirklich ein Privileg, wenn man sich beim eigenen Kind darauf verlassen kann, dass jemand anderes einem den Umgang damit zeigt? Doch lest und urteilt wie immer selbst!
Twitterperlen des Tages
Witziges
Lustige Videos
Good News
Familie
Die besten Sprüche
Alltag
Beziehung
Arbeitswelt
Politik
Gesundheit
Best-of













