Thread: „Ich hatte mal einen Chef …“

„Der Fisch stinkt vom Kopf her“ ist ein altes Bonmot, das eben nicht nur auf den Verwesungsprozess von allerlei Meeresgetier anspielt, sondern im Übertragenen Sinn überall dort Anwendung findet, wo Hierarchien einen wichtigen Faktor darstellen. Also natürlich auch im beruflichen Kontext. Kein Wunder, mit der Führungsetage steht und fällt die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – und damit eben auch der Erfolg des Unternehmens oder der Institution. Gerade wenn es um das Thema Überstunden geht, gibt es nämlich vermeintlich einen gewissen Interessenskonflikt: Für Arbeitnehmende sind sie in erster Linie ein Quell der Unzufriedenheit, für Abreitgebende häufig erwünscht, wenn nicht gar erwartet. „Vermeintlich“ ist der Konflikt deswegen, weil ein Unternehmen mit dauerhaft unzufriedenen Angestellten nur suboptimal funktionieren kann! Zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nicht konstant an ihrer Belastungsgrenze kratzen, sind Voraussetzung für mittel- und langfristig erfolgreiche Zusammenarbeit und ein konstruktives Arbeitsklima. Aber wie gesagt: Der Fisch stinkt nun mal vom Kopf her, „Führung“ und „Vorbild“ sind hier also entscheidende Stichworte. Wie man auch beim Thread von @NiniBela1 erkennt.

Das sagen andere User*innen:

Mal abgesehen von dem Freudschen Vertipper (gemeint snd natürlich 72 Stunden pro Woche), fanden sich viele Userinnen und User in den Erfahrungen von Nini Bela wieder. Besonders das viel kritisierte Arbeitspensum in Kliniken und Pflegeeinrichtungen, das wir auch immer wieder in unseren Beiträgen thematisieren, kommt dabei nicht gut weg. Wir haben die wichtigsten Kommentare und Erfahrungen für euch gesammelt. Findet ihr euch wieder?

Es ist das System

Braucht man das wirklich oder kann das weg?

Das muss man natürlich bedenken

Ist das schon der Generationenkonflikt?

War Vollmond?

So bitte!

Wo liegt der Hund begraben?

Der Anrufbeantworter ist in das Spiel eingeweiht

So sehen wir das auch


Wie inspirierend gute Vorgesetzte für Mitarbeiter*innen und die allgemeine Unternehmenskultur sein können, zeigt übrigens dieser Beitrag:

Thread: Mein großartiger Chef

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