„Sie ging im Haus rum und schellte bei den Nachbarn, bis sie die Übeltäterin fand“

Prostock-studio, Adobe Stock / Twitterperlen Illustration

Mit den lieben Nachbarn ist das immer so eine Sache. Entweder man versteht sich blendend, kann sich aufeinander verlassen und trifft sich hier und da zu Kaffee & Kuchen. Oder aber, man ignoriert sich gekonnt. Also sogar ohne „Guten Morgen“ oder andere kleine Höflichkeiten. Das ist vielleicht nicht immer schön, aber in vielen Fällen doch auch irgendwie nachvollziehbar. Schließlich gibt es Menschen, die auf keinen gemeinsamen Nenner kommen – und sei der auch noch so klein. Und dann sollte man wissen, wann sich die ganze Mühe noch lohnt.

Es gibt jedoch auch Nachbarn, die wünscht man nicht einmal seinem größten Feind. Richtige Ekelpakete, die ausschließlich auf ihren eigenen Vorteil schielen, denen Anstand völlig fremd ist und die auch keinerlei Wert auf einen zumindest respektvollen Umgang in der Nachbarschaft legen. Threads-Userin @majafrowe durfte dank eines Gesprächs mit ihrer Freundin ein solches Exemplar kennenlernen. Frohes Kopfschütteln!

Alltagsgeschichten Ich bin ja selten sprachlos, aber... Gestern. Telefongespräch mit einer Freundin. Sie hat ihren Wäschekorb, voll mit nasser Wäsche, zum Speicher hochgeschleppt, um ihre Wäsche aufzuhängen. Aber dann stand sie vor ihrem Wäscheständer, der mit fremder Wäsche vollgeballert war. Sie ging im Haus rum und schellte bei den Nachbarn an, bis sie die Übeltäterin fand. Und jetzt kommt der Teil, der noch unverschämter ist, als einfach die Sachen anderer Leute zu benutzen:

Die Nachbarin sagte ihr, sie solle warten bis morgen, dann wäre ihre Wäsche trocken. WTF?! Meine Freundin verlangte aber von ihr, den Wäscheständer freizugeben, da sie ja nun mal ihre Wäsche aufhängen musste. Die Nachbarin hat dann wutentbrannt den Wäscheständer geräumt und so getan, als wäre meine Freundin die Übeltäterin. Sie fand das Verhalten meiner Freundin unverschämt und rücksichtslos.

Ich konnte es nicht fassen! Es ist so ätzend, wenn Menschen den Besitz anderer einfach zu ihrem persönlichen Eigentum erklären und ihn wie selbstverständlich nutzen. Man lässt die Flossen von dem Zeug anderer Leute! Oder?

Mein Ständer, meine Regeln

Wenn ds fremde Wäsche auf MEINEM Ständer hängt dann liegt sie auf dem Boden

Sauber gemacht

Es geht noch besser: im Nachbarhaus passiert… die neu eingezogenen Nachbarn haben im Waschkeller die Maschine unseres Freundes benutzt. Die Waschladung war wohl grade fertig, beim Übeltäter öffnete keiner, also hat er die Wäsche raus und in den Wäschekorb von denen gepackt; dann seine Wäsche zum waschen rein. Als er nach einiger Zeit wiederkam, lag seine ganze nasse Wäsche am Boden und die Maschine lief schon wieder: mit deren nächster Ladung Schmutzwäsche…

Das Problem sind meist die anderen Menschen

Ich weiß, der Wohnungsmarkt ist schwierig, zum Teil sehr schwierig. Und ich habe verdammtes Glück gehabt. Aber solche Geschichte, zeigen mir, das es Dinge gibt, bei denen ich ganz schwer Kompromisse eingehen kann. - Eine gemeinsame Waschküche - Ein gemeinsamer Raum zum Wäsche aufhängen - Eine Einbauküche

Schon verdammt bitter eigentlich

Sie muss sich unbedingt ein kleines Schloss kaufen. Wenn der wäscheständer leer ist, zusammenklappen und das Schloss so befestigen, dass er nicht mehr aufgeklappt werden kann. Begreife das nicht, dass heutzutage kaum noch jemand ein Gefühl dafür hat was Eigentum ist und was nicht.

Die Nachbarn haben es nicht anders gewollt

Deshalb hab ich meinen Wäscheständer mit einem Fahrradschloss abgesperrt, damit ihn niemand sonst benutzen kann. Ich fühl mich wie ein ekliger Alman, aber es hilft nichts 😅

Entweder … oder

Bei solchen Geschichten bin ich echt froh dass wir unsere Waschmaschine IN der Wohnung haben. Ich kann sehr gut nachvollziehen dass man das im Gespräch klären möchte statt die Wäsche einfach auf'n Boden zu werfen. Aber ich hätte glaube ich spätestens beim "warten bis morgen" gesagt dass sie sie entweder jetzt wegräumt oder sie aufm Boden landet.

Die einsame Insel wäre doch eine gute Option …

Bei mir hat mal eine Dame meinen Keller mitbenutzt und mich angezeigt, weil ich ein Schloss dran gemacht habe mit dem Zettel bitte melden zwecks Keller ausräumen! Bei den Vormietern wäre das ja auch gegangen! Da war richtig was los

Hat alles seine Vor- und Nachteile

So sehr mich mein Wäscheständer in der Wohnung auch nervt, wenn ich mir das alles hier so durchlese, bin ich doch ganz froh drüber🫣🫣

Da wird doch das Taschentuch in der Waschmaschine verrückt

Erinnert mich an meine WG in Spanien, als eine Mitbewohnerin wutentbrannt meine, ich würde ihr Waschmittel stehlen, dabei war es tatsächlich meine Packung, von der sie sich bedient hatte😁

Dreist trifft es hier wohl noch besser

Bei mir wäre die Wäsche, spätestens nach der Warte bis morgen Ansage, zusammengeknüllt in der dreckigsten Ecke des Speichers gelandet, vielleicht hätte ich sie auch nochmal nachbefeuchtet😬🤣 Wie frech kann man sein🖕🏼🤡👊🏻😬🤣
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