
Arbeitgeber suchen ja meist die perfekte Mischung zwischen frisch von der Uni und gleichzeitig schon etwas mehr als zwanzig Jahre Arbeitserfahrung. Doch eines darf dabei auf gar keinen Fall fehlen: Praktika. Denn nur mit diesen kann der Bewerber oder die Bewerberin nachweisen, dass er oder sie auch ohne jegliche Gegenleistung maximalen Einsatz gebracht hat. Und natürlich nach Feierabend die berühmte Extrameile geht. Jawohl Chef, sehr gerne Chef!
Jetzt aber mal im Ernst: Welche Bedeutung manche Personaler einem Praktikum beimessen, hat mit der Realität rein gar nichts zu tun. Und nein, es ist nicht von zentraler Bedeutung, von der Uni zu kommen und mehr Praktika als durchzechte Ersti-Feiern absolviert zu haben. Aus meiner Sicht sollte ein Praktikum in erster Linie dazu dienen, herauszufinden, ob ein bestimmter Beruf wirklich zu einem passt. Ob man sich manche Tätigkeitsfelder nicht vielleicht ganz anders vorgestellt hat – von der Bezahlung ganz zu schweigen. Vielleicht sollten sich also alle, bei denen demnächst (wieder mal) ein Praktikum ansteht, an den folgenden Praktikantinnen und Praktikanten ein Beispiel nehmen. Viel Vergnügen!
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