
Es dauert noch ein paar Jahre, aber ich freue mich wahnsinnig darauf, wenn meine Kinder endlich Teenager sind. Denn aktuell befinden sie sich noch mehr oder weniger im „Hey, es ist Sonntag, lass uns um 04:47 Uhr aufstehen und was unternehmen, ja, Mama???“-Stadium. Und seien wir ehrlich: Staubsaugen macht nun wirklich keinen Spaß, wenn alle eh schon wach sind.
Apropos Staubsaugen. Ich gebe zu, auch die Aussicht darauf, dass die Bude mal länger als 13,7 Sekunden sauber ist, löst einen gewissen Freudentaumel in mir aus. Schon klar, auch Teenager gelten nicht gerade als herausragend ordentlich. Aber immerhin spielen sie nicht mehr mit den vier Milliarden Einzelteilen einer Kinderküche und verteilen sie im kompletten Haus, oder? Und basteln sie noch mittelmäßig schöne Gebilde aus mit Popeln zusammengeklebten Tannenzapfen, die man dann im Wohnzimmer aufhängen muss? Ich hoffe doch nicht.
Im Prinzip stelle ich mir das Leben mit Teenagern ungefähr so vor wie einen mäßig interessanten Bürojob. Man tut beschäftigt, ist einigermaßen freundlich zum Chef, weil man Geld braucht, und Gott gnade einem, wenn das WLAN ausfällt. Wie ich darauf komme? Nun, vermutlich weil ich die besten Anekdoten aus dem Leben mit Pubertierenden sammle.
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