
Kurzer Check … Ja, wir haben 2026 und sind es unendlich leid, diese Diskussionen seit gefühlten 100 Jahren immer wieder führen zu müssen. Aber scheinbar ist es eben doch so. Denn wir können noch so oft über Emanzipation, Geschlechterrollen und toxische Männlichkeit sprechen. Aber vielleicht sollten wir auch einfach mal hinterfragen, was all das für unseren Alltag bedeutet. Insbesondere für die kleinsten Mitglieder unserer Gesellschaft.
Denn trotz all der Aufklärungsarbeit erleben Eltern im Alltag immer wieder, dass Kinder viel zu früh mit der Frage konfrontiert werden, was die Gesellschaft von ihrem Geschlecht erwartet. Lieblingsfarbe? Haarlänge? Spielzeug? Sobald ein Kind von der gesellschaftlich erwartbaren Konformität abweicht, hebt irgendjemand die Hand und meint, das Urteil des Kindes in Frage stellen zu müssen. Großeltern, Bekannte, Fremde – scheinbar ist vielen Menschen wohler, wenn Kinder sich exakt so verhalten, wie es das Rollenbild der 50er Jahre vorgesehen hat.
Wer sich darüber freut? Klar, alle, die keinen Bock haben, ihre eigenen indoktrinierten Prinzipien in Frage zu stellen. Und natürlich der Kapitalismus, der sich wahnsinnig glücklich ist, dass Mädchen und Jungen nicht mal dieselben Überraschungseier essen können. Schade nur für all die Kinder, die sich gerne frei ausprobieren möchten.
Wie weit wir von einer positiv-bestärkenden Gesellschaft jenseits geschlechtsspezifischer Erwartungen entfernt sind, zeigt auch der Thread von @zeyn.ep20021.
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