
Liebe Perlenfreunde, ich muss euch etwas gestehen: Mit mir kann man keine Filme gucken. Denn ich werde bei den winzigsten Kleinigkeiten direkt unfassbar emotional und muss sofort weinen. Sobald irgendetwas Rührendes, Trauriges oder Herzzerreißendes auf dem Bildschirm passiert, öffnen sich bei mir die Schleusen. Mein Lebens(abschnitts)gefährte tickt übrigens leider ähnlich. Und hey – versteht mich nicht falsch – ich finde es überhaupt nicht schlimm, dass er weint. Das Problem ist nur, wenn wir zusammen Filme gucken und ich heule und außerdem merke, dass er auch am Weinen ist, dann schluchze ich nur noch mehr und irgendwie nimmt das ganze Drama dann kein Ende mehr. Dafür jedoch stehen bei uns die Taschentücher immer griffbereit.
Neulich haben wir einen Hundefilm basierend auf einer wahren Begebenheit geguckt (das war schon der erste Fehler), in dem ein Welpe von einem Mann und seiner Familie adoptiert wurde. Der Vierbeiner hat sein Herrchen jeden Arbeitstag zum Bahnhof begleitet und abends wieder von dort abgeholt. Als der Mann schließlich starb, ist der Hund dennoch jeden Morgen und Abend zu diesem Bahnhof gelaufen und hat gewartet, bis er selbst nach neun Jahren irgendwann dort verstorben ist.
Die Nase habe ich mir ab der Hälfte des Films gar nicht mehr geputzt, weil im Sekundentakt ständig neue Rotze herauskam und ich sowieso nur noch geschluchzt habe. Und dem Menschen neben mir ging es genauso, was das alles noch schlimmer gemacht hat. Der ganzen Erfahrung würde ich eine 3/10 geben. Wer bei Filmen auch gerne mal emotional wird, braucht sich aber auf keinen Fall schlecht fühlen, schließlich gibt es dort draußen genug Menschen, denen es ähnlich geht. Das beweisen auch die folgenden Fundstücke über traurige Filme. Viel Spaß!
Twitterperlen des Tages
Witziges
Lustige Videos
Good News
Familie
Die besten Sprüche
Alltag
Beziehung
Arbeitswelt
Politik
Gesundheit
Best-of













