Auf Nimmerwiedersehen: 13 mehr oder weniger mutige Anekdoten über Kündigungen

Lea Scheel 10.07.2024, 6:00 Uhr

Nichts ist für die Ewigkeit, so auch in der Arbeitswelt. Manchmal will es zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber nämlich einfach nicht klappen. Womöglich lebt man sich auch auseinander oder stößt im Laufe der Zusammenarbeit auf unüberbrückbare Differenzen und dann hilft nur noch die Kündigung. Doch keine Sorge, liebe Perlenfans, das ist normal, gehört zum Leben in der Berufswelt dazu und hat außerdem bestimmt jeder von euch schon mindestens einmal durchgemacht. Falls nicht, dann herzlichen Glückwunsch, ihr habt definitiv den richtigen Job oder Arbeitgeber gefunden. Alle, die unzufrieden mit ihrer aktuellen Situation sind, sollten vielleicht ein bisschen Mut fassen, Stellenausschreibungen durchwälzen und ihre Kündigung verfassen. Wenn ihr todunglücklich seid, dann kann es mit einem neuen Job schließlich nur besser werden, oder nicht? Das zeigen zumindest die folgenden mutigen Fundstücke. Viel Spaß!

#1: Traut euch!

Ich habe in meinem hohen Alter gekündigt. Einfach so.
Und alle haben mich für bekloppt erklärt.

Jetzt hab ich einen mega Job. Deutlich mehr Geld, interessantere Aufgabe und sehr feine Benefits.
Manchmal braucht es Mut 🙂

#2: Das nennen wir mal ambitioniert

Mein alter Mitbewohner hat anscheinend seinen Job gekündigt um Vollzeit Youtube zu machen

Sein Channel hat weniger als 20 Abonnenten

#3: Das Leben schreibt eben die schönsten Geschichten

Ich hab also innerhalb 2 Wochen
- eine Bewerbung geschrieben
- ein Gespräch gehabt
- einen neuen Job bekommen
- meinen aktuellen Job gekündigt 

Scheiße, ich beschwer mich nie mehr, dass in meinem Leben nix los ist.

#4: Happy End

Die Technik-Hotline empfahl mir, ich solle nochmal komplett neu starten. Also habe ich meine Freundin verlassen, meinen Job gekündigt und züchte jetzt Schafe auf Norderney.

#5: Solche Sachen passieren also nicht nur in Filmen?

Eben erfahren, dass ein Kollege gekündigt wurde, weil er an Bürostühlen von uns Mitarbeiterinnen geschnüffelt hat. WHAT?

#6: Muss auch mal sein

Ich lästere gerade via WhatsApp mit einer ehemaligen HezensKollegin über unseren alten Arbeitgeber. 
Sie hat kurz nach mir gekündigt. 

Natürlich ist das unprofessionell, unreflektiert und kein bisschen erwachsen. 

Aber es tut gerade verdammt gut.

#7: Richtig so

Der Chef meiner Mutter hat ihr gestern nach 19 Jahren Tätigkeit (einzige Bürokraft) während einer Diskussion gesagt:

"Jeder ist ersetzbar" 

So ersetzbar, dass sie jedes mal im Urlaub angerufen wurde, weil er irgendwas nicht geregelt bekam. 

Sie hat dann jetzt gekündigt 👍

#8: Well …

Mandantin wird kurz vor Ende der Probezeit per Mail gekündigt.
I: "Kündigung ist unwirksam. Sie sagen nichts."
M: "Geht klar!"
Was macht M?
Genau! Dem AG erklären, dass die Kündigung unwirksam ist.
Was macht AG?
Genau! Dankbar nochmal kündigen.
Ergebnis: Kündigung wirksam.

#9: Uff

Ich hab einen Schokoosterhasen bekommen, sie meine Kündigung.
Keine Pointe.

#10: Ein bisschen Spaß muss sein

Kollege (mit einem Brief winkend): "Ich habe hier was, das dich freuen wird!"

"Deine Kündigung?"

#11: Da setzt das Herz kurz aus

Morgens auf Arbeit E-Mails abrufen und erstmal ne Mail meiner Vorgesetzten mit Betreff "Kündigung" drin. Draufgeklickt, "Hi Raphael, kannst du beim Anwalt nachfragen wegen der Kündigung des Mietvertrags von Objekt XY".
Ja. Sobald mir das Blut nicht mehr in den Ohren rauscht😑

#12: Du hast die richtige Entscheidung getroffen

Kurzes Mimimimimi..

Ich habe heute meinem (noch) Chef die Kündigung gegeben. Er hat mich sehr lange und sehr laut angeschrien und mich undankbar und respektlos genannt. 

Ende.

#13: Zum Abschluss noch was Witziges

Warum heißt es Kirchenaustritt und nicht christlose Kündigung?

So eine Kündigung lässt sich mit einem Schuss Öl gleich viel besser verkraften:

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