
Hat euch eigentlich schon mal jemand erzählt, wie die Post damals erfunden wurde? Nein?! Dann macht es euch gemütlich, lehnt euch zurück und spitzt die Ohren. Vor langer, langer Zeit kommunizierten die ersten Menschen über Brieftauben. Sie klemmten ihre Briefchen an die kleinen Füße der Vögel und schickten sie dann hinaus in die weite Welt, um Tante Gabi alles Gute zum Geburtstag zu wünschen, Onkel Peter zu fragen, was die alte Kriegsverletzung macht, oder um Oma Gudrun zu erzählen, dass man ein nigerianischer Prinz sei, der ihr ein Vermögen überweisen möchte, wenn sie zuvor sechs Silbermünzen herausrückt.
Das Problem mit den Brieftauben war jedoch, dass die Vögel ziemlich schnelle und zuverlässige Boten waren. Und es gab einen Mann, dem das gar nicht gefiel. Denn dadurch, dass die Tauben so zügig sämtliche Briefe verteilten, musste er jeden Tag mit seiner verhassten Schwiegermutter kommunizieren – und darauf wollte er gerne verzichten! Es muss doch einen langsameren Weg geben, dachte er sich und erfand so schließlich die Post, wie wir sie heute kennen und (mehr oder weniger) lieben! Dass DHL & Co. gar keinen sooo schlechten Job machen, beweisen auch die folgenden Geschichten. Viel Spaß!
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