
Wenn man mal darüber nachdenkt, wie wir eigentlich bei unseren heutigen Haustieren gelandet sind, wird die Geschichte ziemlich absurd. Irgendwann vor vielen Tausend Jahren stand da vermutlich ein Mensch einem Wolf gegenüber und dachte sich: „Dieses gefährlich aussehende Raubtier könnte mein bester Freund werden.“ Zugegeben … ob das wirklich genau so ablief, weiß ich natürlich nicht. Aber heute sitzen wir Menschen auf dem Fußboden und loben einen Hund überschwänglich dafür, dass er uns den Ball zurückbringt, den wir selbst weggeworfen haben. Außerdem kaufen wir ihm Spielzeug und entschuldigen uns bei fremden Menschen, wenn er mal wieder jemanden im Schritt beschnüffelt.
Bei Katzen lief die Entwicklung offenbar etwas anders. Die haben irgendwann beschlossen, dass Menschen als Personal durchaus brauchbar sind, und lassen sich seitdem füttern, bedienen und ignorieren, wann immer ihnen danach ist. Die Krönung der Evolution ist schließlich ein Tier, das mitten in der Nacht Dinge vom Regal schubst und uns morgens außerdem vorwurfsvoll anstarrt, weil das Frühstück drei Minuten zu spät kommt. Doch auch Meerschweinchen, Kaninchen, Wellensittiche und all die anderen tierischen Mitbewohner haben ihre ganz eigenen Vorstellungen davon, wie das Zusammenleben auszusehen hat. Wir nennen sie Haustiere, aber seien wir ehrlich: In vielen Haushalten sind wir längst nur noch die etwas tollpatschigen Mitbewohner mit dem Dosenöffner, das zeigen auch diese Geschichten. Viel Spaß!
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