
Es gibt Ereignisse aus der Schulzeit, die man längst vergessen hat. Den Satz des Pythagoras? Weg. Französische Vokabeln? Keine Chance. Aber die Bundesjugendspiele? Die haben sich vielen von uns für immer ins Gedächtnis gebrannt. Vermutlich, weil es der einzige Tag im Schuljahr war, an dem plötzlich alle zu Leistungssportlern werden sollten (ganz unabhängig davon, ob ihre größte sportliche Leistung sonst darin bestand, den Bus gerade noch rechtzeitig zu erwischen). Und während die einen mühelos über den Sportplatz joggten und Ehrenurkunden sammelten wie andere Panini-Sticker, kämpften die übrigen Schüler mit Disziplinen, die sich vermutlich jemand ausgedacht hat, um Kinder gezielt zu demütigen.
Weitsprung, Ballwurf und der berüchtigte Ausdauerlauf waren schließlich nicht nur sportliche Herausforderungen, sondern auch hervorragende Gelegenheiten, den eigenen Platz in der Nahrungskette kennenzulernen. Immerhin gab es danach meistens ein Eis oder wenigstens die Gewissheit, dass der Spuk für ein weiteres Jahr vorbei war. Trotzdem ist es kein Wunder, dass die Bundesjugendspiele bis heute zuverlässig – mal nostalgische, mal traumatische – Erinnerungen hervorrufen. Und auch die folgenden Posts zeigen, dass dieses Kapitel der Schulzeit wohl niemand völlig unbeschadet überstanden hat. Viel … äh, Spaß!
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