Warum hassen Menschen eigentlich Kinder?

Moderne Grafik, die den Moment der totalen Überforderung durch kindliche Energie darstellt. Die Illustration zeigt die klare Diskrepanz zwischen dem Lärmpegel von Kindern und dem Ruhebedürfnis mancher Erwachsener. Ideal für Blogbeiträge über die „Childfree“-Entscheidung, gesellschaftliche Toleranz und humorvolle Aufreger-Geschichten.
Prostock-studio, Adobe Stock / Twitterperlen Illustration mit KI

Kinder, das sind diese kleinen, lauten, leicht klebrigen Wesen, die immer rennend und nie langsam laufend um uns herumschwirren. Als Eltern liebt man die eigenen wie sein eigenes Leben, und man verzeiht ihnen (fast) alles. Doch wie steht es eigentlich mit Menschen, die keine eigenen Kinder haben? Wie stehen diese zu Kindern?

Dort zeigt sich ein ambivalentes Bild. Denn auf der einen Seite stehen Menschen, die, obwohl sie keine eigenen Kinder haben, ganz vernarrt sind in diese kleinen Wesen, aber es gibt auch eine ganze Menge anderer Menschen, die sich sehr an Kindern und dem zugehörigen Lärm, Schmutz und Chaos stören. Nun leben wir in einem freien Land, und jeder darf sagen und tun, wie es ihm oder ihr beliebt. Es stellt sich allerdings die Frage, ob Menschen, die sagen, dass sie Kinder hassen, nicht einen Schritt zu weit gehen? Denn was kann denn ein kleines unschuldiges Kind für seine Existenz? Und dienen die Kinder für solche Menschen einfach nur als Stellvertreter für ihre eigenen Probleme? Threads-Userin @tschulibanuli hat sich genau dieser Frage gewidmet, und das ist ihr Thread.

Das würden wir doch alle unterschreiben, oder?

Ich hab für jeden Verständnis, der keine Kinder haben möchte. Echt. Kinder sind oft anstrengend und Eltern zu sein ist ne Lebensaufgabe. Wenn man das nicht möchte oder sich unsicher ist: beste Entscheidung, es sein zu lassen. Wofür ich null Verständnis habe: Menschen, die Kinder hassen, das bei jeder Gelegenheit rausposaunen müssen und gezielt bei Beiträgen über Kinder bösartig kommentieren.. Solche Menschen sterben einsam. Nicht wegen Kinderlosigkeit, aber weil ihre Bitterkeit abstoßend ist.

Es trifft die Falschen

Das Ding ist auch einfach, man hasst nicht die Kinder, man hasst deren Verhalten. Da sollte man dann lieber die Eltern hassen. Wobei ich hassen sowieso ein zu großes Wort finde. Man kann von Verhalten genervt sein, auch sauer teilweise, aber in dem Zusammenhang von Hass zu sprechen, ist nochmal ein ganz anderes Level. 10

Ist bei keiner Gruppe in Ordnung

Allein "Kinder hassen" ist so ein Ding. Bei jedem "Ich hasse [Menschengruppe XY], die sind einfach scheiße" gibt es Gegenwind. Aber bei Kindern ist das okay?

Jede hat eine Wahl

Ja, fühle... Bin kein Fan mir fremder Kinder und möchte so auch keinen Kontakt mit ihnen. Aber! Wenn Eltern auf Threads von ihren Kindern berichten, berührt es mich emotional und wenn ich konstruktiv etwas beitragen kann und will, tue ich das. Und sonst halte ich die Klappe. Noch bin ich selbst btw nicht Mutter, deshalb muss ich aber trotzdem nicht die verbitterte Schachtel raushängen lassen.

Ohne Kinder wird es düster

ch bin gewollt kinderlos, aber ICH LIEBE DIE KLEINEN MENSCHEN Außer Babys. Die sind komisch Aber ernsthaft, Kinder sind toll! Man lernt so vieles von ihnen, wenn man sie machen lässt und hinsieht! Wir Erwachsenen neigen leider dazu, sie zu bremsen... Aber Kinder sind unsere Zukunft, also lasst sie doch mal!!

Was steckt wirklich dahinter?

Ich hab schon etliche dieser Diskussionen geführt. Ich wünschte, dass "ich hasse Kinder" endlich nicht mehr normalisiert wird. Das gibt es nämlich auch unter dem Deckmantel des Feminismus. Was hinter Kinderhass steht ist aber in den meisten Fällen Elternhass, besser gesagt Mütterhass (weil die meist für die Erziehung verantwortlich sind) und dann geht's doch in die antifeministische Richtung. Und ich bin absolut auf der Seite von Frauen, die selbstbestimmt kinderlos leben

Merkt ihr selber, ne?

Wer kinder hasst ist sowieso krank im kopf. Kinder sind die unschuldigsten Wesen dieser welt, sie kommen auf die welt, haben keiner fliege was angetan und werden gehasst - merkste selber...

So nämlich

ch find Kinder wichtig. Und ich mag Kinder und die Kinder mich (meistens) auch. Dennoch möchte ich aus vielfältigen Gründen keine eigenen Kinder. Hass ist ein sehr mächtiges Wort und eventuell sollte sich manche Person, die dieses Wort sehr häufig nutzt, auch mal ihre Emotionen regulieren lernen.

Ähm, ein etwas wirrer Vergleich

(achtung hunde vergleich) mein mitschüler sagt legit, dass hunde nerven, weil sie bellen, aber der gute hat 3 kinder •. •• •• die sind doch viel anstrengender und nerviger, schreien die ganze zeit usw.....bodenlos und ich persönlich mag kinder nicht (schon seitdem ich selbst ein kleines kind war & die mich meistens auch nicht, also denk ich das ist faire aber ich würde niemals mit ansehen, wie ihnen schaden zugefügt wird

Ein bisschen Wahrheit steckt hier drin

Der Vorteil von Kindern: Weniger Fell als Hunde. Kinder zu hassen ist irgendwie Selbsthass? Sehe ich das falsch? Da sollte man sich dann schon Hilfe suchen. •

Niemand wird gezwungen, etwas über Kinder zu lesen

Das stimmt, wenn man nichts nettes zu sagen hat kann man weiter scrollen. Dann weiß man auch nicht geflutet mit solch einem Kram

Fazit:

Also, wir halten fest: Es herrscht überwältigende Einigkeit, dass Hass ein zu großes Wort ist. Man kann von Kindern und ihrem Verhalten genervt sein oder sie auch einfach nicht mögen, aber selbst dann stellt sich die Frage, ob nicht eher die Eltern die Verantwortung dafür übernehmen müssten, oder? Denn waren wir nicht ausnahmslos alle auch mal kleine Kinder?

Kann mir einer erklären, warum es Hosen für Babys gibt, die Hosentaschen haben?
Was sollen die denn da rein stecken? Ihre Schlüssel fürs Bobbycar?
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