
Eines lieber gleich vorneweg, bevor es hier zu Missverständnissen kommt: In diesem Beitrag geht es nicht darum, Geschlechter gegeneinander auszuspielen. Kein „Mamas gegen Papas“ oder irgendwas in die Richtung. Aber es ist nun mal Fakt, dass in diesem Land auch im Jahr 2026 Frauen den Hauptanteil der sogenannten Care-Arbeit schultern. Es geht dabei in unserem Fall um sämtliche Tätigkeiten des „Sich-Kümmerns“ rund um die Kinder und die Familie. Leider ist es aber so, dass diese Arbeiten in unserer Leistungsgesellschaft meist irgendwie untergehen und viel zu wenig Beachtung finden. Die Meinung, dass Haushalt und Kinder keine „richtige“ Arbeit seien, hält sich – gerade bei Männern, denen die Frau zu Hause den Rücken freihält oder, ehrlicher ausgedrückt, den Arsch nachträgt – äußerst hartnäckig.
Irgendwie aber fast schon wieder logisch, denn Geld gibt’s für Care-Arbeit natürlich keines. Warum auch? Kochen, putzen, waschen, einkaufen, planen, hin- und herfahren, sich kümmern – was ist das schon? Tja, hättest du mal was Richtiges gelernt! Threads-Userin @nadinhe84 berichtet in diesem Zusammenhang nun davon, dass sie neidisch auf die Dienstreise ihres Mannes ist. Warum und wie die Reaktionen darauf ausfallen, lest ihr nun in folgendem Beitrag.
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