
Nahezu jedes Mal, wenn ich die teils verstörenden Berichte von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Einzelhandel lese, denke ich mir, dass das dortige Personal doch eigentlich viel zu schlecht bezahlt wird. Wo es in anderen Berufen Risikozulagen gibt, müsste es hier Dreistigkeitszulagen geben. Weil Menschen – und vor allem Kundinnen und Kunden – eben nun mal so sind, wie sie sind. Wer beispielsweise in einem Supermarkt arbeitet, ist dort neben Service- oder Kassenkraft heutzutage (leider) auch Prellbock für sämtliche Launen der Kundschaft. Man hat schlicht das Gefühl, dass Menschen dort ungestraft alles raushauen können, was sich über den Tag oder die Woche aufgestaut hat. Und wie manche für die Zeit des Einkaufs ihren Hund vor der Tür anbinden, so legen andere dort offenbar ihren Anstand ab. Ich bin schließlich Kunde, ich darf das!
Manchmal sind es jedoch auch Begegnungen, die zum völlig ratlosen Kopfschütteln und gleichzeitig zum Schmunzeln anregen. So wie das Erlebnis, von dem Threads-Userin @majafrowe, die im Einzelhandel tätig ist, dieses Mal berichtet. Es geht um Kartenzahlung und, na ja, falsche Vorstellungen. Viel Vergnügen!
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