Moin! Die treffendsten und besten Tweets über Hamburg

Nachdem wir vor einigen Wochen bereits die deutsche Hauptstadt Berlin ins Visier der Twitterfahnder genommen haben, folgt nun mit Hamburg das Tor zur Welt. „Ohh Hamburg meine Perle, du wunderschöne Stadt“ heißt es in einem bekannten Song von Lotto King Karl. Schenkt man jedoch den zahlreichen Touristen Glauben, die jährlich die Elbmetropole besuchen – immerhin knapp 14 Millionen Übernachtungen im Jahr 2017 – so könnt man „wunderschöne“ auch getrost durch „regnerische“ ersetzen. Doch wir wissen schließlich alle, dass es überhaupt kein schlechtes Wetter sondern nur falsche Kleidung gibt. Und außerdem hat beispielsweise München 40 Regentage mehr als Hamburg.

In die Schlagzeilen der großen Medienhäuser hat es die stolze Hansestadt zuletzt dank Hamburger Sport-Verein (HSV), Elbphilharmonie und dem G20-Gipfel 2017 regelmäßig geschafft. Denn, was dem Berliner der BER ist, war dem Hamburger lange Zeit die Elbphilharmonie: Die Fertigstellung des Konzerthauses direkt am Wasser war nach einem mehrjährigen Vorlauf für das Jahr 2010 vorgesehen. Doch wie das bei deutschen Großprojekten eben meist so ist, verzögerte sich die Eröffnung des charakteristischen Hauses in der Hamburger HafenCity mehrfach, in diesem Fall bis 2016 und so wurde hier und da auch ein bisschen mehr Geld ausgegeben als ursprünglich veranschlagt. Mit 866 Millionen Euro kostete die Elbphilharmonie mehr als das 11-fache der zu Beginn kalkulierten 77 Millionen Euro. Stuttgart 21 lässt grüßen…

Beim G20-Gipfel 2017 wurde seinerzeit hingegen nichts dem Zufall überlassen: Gut 31.000 Polizistinnenen und Polizisten sollten das Treffen der Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer schützen. Mitten in einer Millionenstadt. Davon, dass dies eine gute Idee sei, war der damalige Erste Bürgermeister der Stadt Hamburg und jetzige Finanzminister der Bundesrepublik Deutschland, Olaf Scholz (SPD), überzeugt. Der Rest ist Geschichte. Neben friedlichen und kreativen Protesten und Demonstrationen kam es – wie im Vorfeld erwartet – leider auch zu gewalttätigen Ausschreitungen und Auseinandersetzungen mit der Polizei. Plünderungen, Krawalle und Randale von Chaoten auf der einen, Übergriffe und Gewalt seitens der Polizei, auch gegenüber friedlichen Demonstranten und Fotografen, auf der anderen Seite. Zahlreiche Personen wurden verletzt, der Sachschaden war erheblich. Es war ein unwürdiges Schauspiel, was sich in der ansonsten so weltoffenen Hansestadt während des G20-Gipfels abspielte.

Doch nun genug mit den negativen Schlagzeilen über Hamburg und hin zu zwei überraschenden Fakten: Während Venedig gemeinhin als Stadt der Brücken gilt, liegt Hamburg in dieser Kategorie europaweit an erster Stelle: Mit gut 2500 Brücken schlägt Hamburg die italienische Wasserstadt (450 Brücken) deutlich. Und, falls Ihr mit diesem Wissen die Hürde zur alles entscheidenden 1-Million-Euro-Frage bei Günther Jauch geschafft habt: Im ‚Rauhen Haus‘ in Hamburg soll Johann Hinrich Wichern 1839 den Adventskranz erfunden haben. In der Vorweihnachtszeit fragten die von der dortigen Stiftung betreuten Kinder immer wieder, wann denn endlich Weihnachten sei. Um dieser Frage zuvorzukommen, bastelte Johann Hinrich Wichern den Adventskranz als eine Art Weihnachtskalender. Dazu nahm er ein Wagenrad und befestige auf diesem so viele Kerzen, wie es Tage vom ersten Advent bis zum Heiligen Abend waren. Apropos Weihnachten: Die ersten Lebkuchen liegen bereits in den Supermarktregalen. Sicherlich auch in Hamburg.

Wir wünschen allen Hamburgern viel Spaß mit unseren Twitterperlen über die Hansestadt an der Elbe!

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