
Ah, es wintert sehr! Das erkenne ich daran, dass die Racletteöfen wieder aus dem Süden zurückkehren, wo sie die Sommermonate verbracht und sehnlichst auf ihren Einsatz gewartet haben. Schließlich ist Raclette DER Klassiker für den Winter. Doch Raclette ist so viel mehr als eine in der Pfanne gebrutzelte und mit Käse belegte Kartoffel. Denn wenn das Ofen-Set aus dem Keller geholt wird, bedeutet das gleichzeitig, dass die Küche danach kernsaniert werden muss und dass im Laufe des Abends kulinarische Experimente betrieben werden, die nach kurzer Zeit in Perversitäten wie Nutellapfannkuchen mit Weißwurstwürfel oder Hawaii-Burgern enden.
Raclette bedeutet: Die ganze Familie versammelt sich am Küchentisch, bestückt Pfännchen, verbrennt sich die Hände am Ofen und judged die Kochkünste der anderen. Opa erzählt von früher, Mama möchte Technikratschläge haben und Tante Gabi erzählt wütend, was ihr neuer Stecher schon wieder verbockt hat. Dazwischen sitzen die Kinder, die über die neuesten PlayStation-Spiele diskutieren, Käse tropft auf die Einwegtischdecke, im ganzen Haus stinkt es leicht angebrannt und der Hund schnorrt unter dem Tisch Wurst. Na ja, und eines ist sicher: Wer einmal Raclette macht, der isst die nächsten Monate noch von den Resten. Das zeigen auch die folgenden herrlich ehrlichen Geschichten. Viel Spaß!


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