Ich zähle jetzt bis drei … | Unterhaltsame Geschichten aus dem Familienleben

Papa lacht herzlich und umarmt seinen Sohn.
Foto: Miljan Živković, Adobe Stock

Leute, heute will ich mal ganz ehrlich mit euch sein. Manchmal tu ich mich wahnsinnig schwer, als Papa alle Erwartungen zu erfüllen, die Kinder, Gesellschaft, aber auch ich selbst an mich habe. So erwarten die Kinder einen lustigen Papa, mit dem sie Quatsch machen können, der ihnen aber auch gleichzeitig Sicherheit und Halt gibt. Die Gesellschaft dagegen erwartet, dass ich Verantwortung trage, die Familie ernähre und kluge, wohlüberlegte Entscheidungen treffe. Die größten Erwartungen hat allerdings jemand anders, nämlich ich selbst. Denn während ich versuche, all die Erwartungen der anderen zu erfüllen, bleiben die eigenen manchmal auf der Strecke. Dabei sind sie durchaus groß: Dinge besser machen als der eigene Vater, ein moderner Papa sein und seinen Kindern ein Vorbild sein, sind nur einige davon.

Und weil diese Dinge mir manchmal über den Kopf wachsen, hilft nur eines: nicht zu hart zu sich selbst sein und sich selbst verzeihen lernen. Ach ja, und regelmäßig Geschichten von anderen Eltern lesen, um zu wissen, dass ich nicht alleine bin. In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenende und gute Unterhaltung mit dem Besten aus dem Familienleben!

#1: Nehmt euch zwei Minuten

Ich weiß nicht, wer das hören muss, aber wenn ihr gerade einen Schulanfänger habt: Die sind mittags fertig. Mit sich und der Welt. Die wollen vielleicht einfach nur auf den Arm, nichts mehr entscheiden, nicht mehr groß sein, nur noch schlafen und sind ganz grundlegend durch.

#2: Er hat einen Punkt …

"Mama, wieso müssen wir auch bei Regen in die Schule laufen? Wir haben doch das Auto!" "Weil Bewegung gut tut, du eine tolle Regenjacke und Gummistiefel hast und wir so mehr Zeit zum Quatschen haben." "Die hätten wir auf dem Sofa auch, wenn wir später losfahren würden."

#3: Das nächste Essen geht rückwärts!

„Kein Problem! Ich geh mit dir ins Kettenkarussell!" Es wurde erst zum Problem, als die Fahrt zu Ende war und ich meinem Kind beinahe auf die Füße gebrochen habe

#4: Los, stopp, schade

Die 4 jährige kommt zu mir. „Mama, ich will kuscheln", sagt sie, ich heb die Decke an und sie kuschelt sich in meinen Arm. Ich sag zu ihr „ich hab dich lieb, Maus", sie antwortet mit „hm, ich will nicht mehr kuscheln" und geht. iknm hahaha

#5: Smalltalk war gestern!

ch saß heute mit vier Kindern zwischen 3 und 6 Jahren an einem Tisch und ich hab mich besser unterhalten als mit so manchem Erwachsenen...

#6: *versteckt aus dem Busch geschrieben*

Mein Sohn durfte heute das erste mal alleine zum Bäcker. Er ist jetzt nämlich 5 Jahre geworden und somit groß! Was bedeutet das für Eltern? Wir zeigen unsere Ninja Fähigkeiten, folgen ihnen ungesehen, schmeißen uns hinter Mülltonnen, damit sie die Erfahrung machen "Ich schaffe das alleine!"

#7: Doktor werden ist nicht schwer, Doktor sein dagegen sehr!

Kind 1 horcht an Kind 2. 1:"Dein Herz ploppt nicht mehr!" 2:"Mein Herz ist doch auch auf der anderen Seite!" 1: "Dann ist es ja gut, dass ich kein richtiger Arzt bin!

#8: Ehrlichkeit, so wichtig!

K2 (5) schält sich selbst ein Ei. In aller Ruhe und Stück für Stück. Er braucht mindestens 5 Minuten und zeigt es mir dann stolz. Ich lobe ihn natürlich. Dann zeigt er es K1. K1 (trocken): "Meins hat noch schlimmer ausgesehen."

#9: BWL-Justus, bist du's?

Kinder: "Bekommen wir ein Eis?" Ich: "Nein, wir wollen ja gleich einsteigen und heimfahren und mit Eis steigt keiner in mein Auto. Füchsin: "Das ist nicht nur dein Auto! Ja, ihr zahlt da zwar dafür, aber jeder Euro, den ihr da reinsteckt, fehlt nachher an UNSEREM Erbe!"

#10: Empathie gesucht

Gespräche im Morgenkreis: Eine unserer Stabheuschrecken ist verstorben, ich hab alle Kinder versammelt, eine Kerze angezündet und mit den Kindern kurz ein paar Sekunden innegehalten um BabyMats zu gedenken. Danach hab ich gefragt ob noch jemand ein paar Worte sagen will. Ein Junge meldet sich, ich übergebe den Redestein, er schaut kurz theatralisch in die Runde, atmet tief ein und aus und sagt: „Zum Glück haben wir noch 3 andere Stabheuschrecken." Hoffen wir, dass er nie Trauerredner wird

#11: Kind abzugeben!

Der Staubsauger-Roboter fährt mir gegen den Fuß. Im Mittleren wird sofort der Beschützerinstinkt geweckt: : Hey, nicht meine Mama aufsaugen! : Das wäre ja doof, dann hättest du ja keine Mama mehr. : Quatsch, so eine dicke Mama schafft er doch nicht! Kinder, sie geben einen so viel.

#12: Eine himmelschreiende Ungerechtigkeitungerechtigkeit!

Mein Sohn erhält von der Klassenlehrerin ein kleines Geschenk zur Belohnung, weil er immer alle Unterschriften rechtzeitig vorlegt. Ahm, das ist MEINE Unterschrift! Wo ist MEIN Geschenk?

#13: Die twittert doch …

K2 hat ein Hasenkuscheltier. Er liebt es heiß und innig. Es heißt sehr kreativ Hasi. Haben wie gedacht. Heute erklärt er: Es ist ein Mädchen und heißt H-sie! Wenns ein Junge wär würde er H-ser heißen.
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