
Ein junger Mann verschweigt seiner Mutter, wie viel Geld er wirklich verdient, und beichtet anonym seine Beweggründe dafür.
Schon als Kind lernt man: „Lügen darf man nicht!“ Aber je älter man wird, desto mehr verliert dieser Spruch an Bedeutung. Denn natürlich gilt auch weiterhin, dass man, wenn möglich, auf Lügen verzichten sollte. Die „Aber“ werden nur immer größer. So benutzen wir Notlügen fast täglich im Alltag. Auf der Arbeit haben wir „natürlich“ die Mail des Kollegen gelesen und antworten gleich. Und auch im Privatleben, wenn wir ein unliebsames Treffen absagen, weil uns etwas „dazwischen gekommen“ ist, greifen wir auf ein bisschen Flunkerei zurück. In der heutigen Geschichte nutzt der Reddit-User die Lüge aber vor allem als Selbstschutz. Aber fangen wir doch vorne an und lassen ihn seine Geschichte erzählen.
Meine Mutter denk ich sei festangestellt und verdiene ca. 3000 Netto.
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Die Realität ist aber, dass ich freiberuflich tätig bin und nach Abzug aller Kosten (Steuern + Krankenversicherung) im Monat zwischen 8000 Eur und 12.000 Eur verdiene. Der schlechteste Monat waren mal 4.500 Netto am Anfang.
Klingt für uns jetzt erstmal so, als hätte er einen richtig guten Job! Wenn man sich vor Augen führt, was durchschnittlich in der Bundesrepublik verdient wird (4.784 € Brutto), ist das eigentlich ein Grund, stolz auf sich zu sein, oder? Und auch die Eltern sind sicher stolz, dass aus dem Sohn etwas geworden ist. Doch hier an dieser Stelle bekommt die Geschichte einen traurigen Knick. Aber schauen wir weiter:
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Hintergrund: Ich habe seit ich geboren bin ein sehr schlechtes Verhältnis zu meiner Mutter und sie hat mich beruflich nie unterstützt und nie das Gefühl vermittelt, dass sie an mich glaubt. Zudem ist sie manipulativ, empathielos und narzisstisch.
Das klingt nach einer wirklich schweren Kindheit. Denn sollte eine Mutter nicht für ihr Kind da sein? Es unterstützen und bestärken, ganz egal, in welcher Lebenssituation? Aber was passiert eigentlich, wenn die Mutter nur an sich selbst denkt und nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht ist? Als kleines Kind mag man die Manipulationen noch nicht durchschauen, aber spätestens im Erwachsenenalter fallen sie einem auf. Und dann? Wie geht man mit so einer Mutter um? Der Reddit-User hat eine eigene Möglichkeit gefunden, mit der Situation umzugehen.
ProfessionalGas1920
Ich möchte verhindern, dass sie denkt, sie kann profitieren von meinem Einkommen und dass sie anfängt Forderungen zu stellen.
Eine Geschichte, die uns einerseits traurig macht, weil sie zeigt, dass Familie nicht automatisch bedeutet, dass man auf der gleichen Seite steht. Andererseits zeigt sie uns aber einen jungen Mann, der trotz widrigster Umstände sein Leben nicht nur gemeistert, sondern auch erfolgreich geworden ist. Das sollte uns doch allen Mut machen auf dem Weg durchs Leben.
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