Die öffentliche Toilette | Der Ort, den wir am liebsten meiden würden

BlueSkyImages, Adobe Stock / Twitterperlen Illustration

Öffentliche Toiletten zu besuchen, ist ein bisschen so, wie die Spülmaschine zu öffnen. Man hofft inständig, dass sie noch nicht sauber ist und man sein dreckiges Geschirr einfach dazustellen kann, statt sie ausräumen zu müssen. Top oder Flop.

Wie oft war unsere Blase eigentlich schon kurz vorm Platzen, weil wir uns geschworen haben: „Das schaffe ich noch bis nach Hause.“ Hauptsache, dieses öffentliche WC wird um jeden Preis gemieden. Wie viele wirklich positive Erfahrungen habt ihr dort schon gemacht? Kleiner Zusatz: Eine, bei der ihr nicht erst eine halbe Niere – also zwei Euro – bezahlen musstet, um überhaupt reinzukommen. Ich glaube, meine Statistik bewegt sich da zielsicher Richtung null.

Aber das Ganze hat ja auch seine guten Seiten. Man lernt seine eigenen Grenzen immer wieder neu kennen und entwickelt übernatürliche Unterdrückungskräfte. Gezwungenermaßen natürlich. Deshalb kommen hier (ganz freiwillig) die besten und selbstverständlich hygienischsten Posts über öffentliche WCs. Viel Spaß! Und seien wir an dieser Stelle einfach mal froh, dass man durch den Bildschirm noch nichts riechen kann.

Sicher ist sicher

Manche Tankstellen übertreiben Toiletten Lage

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Einmal das Vertrauen von Menschen haben, die mit offenem, nicht gesperrten Laptop im ICE für 10 Minuten auf Toilette gehen. Während eines Halts.

Prioritäten setzen

Die haben uns auf der Arbeit aus Kostengründen warmes Wasser auf den Toiletten abgestellt während der Sohn vom Chef mit 5k Cartier Armband herumstolziert

Unser Bargeld stirbt sonst aus

Eben noch in Norwegen: Am einsamsten Wasserfall auf der Spitze eines Berges kann ich den Zugang zu einer öffentlichen Toilette mit Karte zahlen. (Und es gibt eine!) Wieder in Deutschland, mitten in der Großstadt: Nee, mit Karte erst ab 7,50€.

Alles für die perfekte Sitzung

LAN-Buchse auf der Toilette ist auch crazy

Clever, oder?

Die Idee dass die Toiletten am Bahnhof Geld kosten und deswegen der ganze Bahnhof innen und draußen nach Urin stinkt ist wirklich genial.

Die Verwirrung ist verwirrt

Irritiert grüße ich den Mann am Waschbecken zurück, der mir beim Betreten der Restaurant-Toilette "Buona sera!" zuruft. Weil er Italienisch weiterspricht, schaue ich ihn im Spiegel an. Er dreht sich um, lacht, und zeigt auf den Lautsprecher an der Wand...aus dem die Stimme kommt.

Es wäre so einfach …

Der Ruf muss aufrecht gehalten werden

Der Zug ist auf die Minute pünktlich. Die Durchsage, dass sämtliche Toiletten im Zug defekt sind, dient sicher dazu, Fahrgäste und Personal in ihrer Euphorie zu beruhigen.

Die Träume, die zählen

Auf der Flughafentoilette: Mutter: „Noah? Musst du noch mal? Im Flieger gleich geht es eine Weile nicht, da müssen wir erstmal sitzen bleiben.“ Noah (ca. 4 Jahre alt): „Nein, Mama. Alles gut!“ Mutter: „Wirklich ganz sicher?“ Noah: „Ja - ich will gleich unbedingt Kaka im Flugzeug machen, da auf dem Klo - das ist mein Traum!“ In jungen Jahren erreichbare Träume und Ziele haben. Extrem wichtig.

Aber bitte ohne Videobeweis

Mit dem Dreijährigen auf eine öffentliche Toilette zu gehen, ist so als ob ich meinen persönlichen Sportkommentatoren dabei hätte. Für einen Sport, von dem niemand hören will.

Für den kleinen Spaß zwischendurch

Eine öffentliche Toilette, ohne eine Möglichkeit, sich die Hände nach dem Waschen zu trocknen. Aber in der Ecke hängt ein Automat für Mini-Vibratoren. Prioritäten können die hier.
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