
Wie schön muss sich der Schleier der Naivität anfühlen, wenn man nie echte Armut erlebt hat. Wenn man nicht weiß, wie es ist, zur Monatsmitte durch den Supermarkt zu streifen, Preise zu vergleichen und immer wieder zu rechnen. Wenn man sich nicht entscheiden muss zwischen einem Buch und einem Kleidungsstück, das wirklich gebraucht wird.
Die meisten von uns haben Glück und leben unter relativ sicheren finanziellen Bedingungen. Doch für Millionen Menschen in Deutschland gehören Geldsorgen und existenzielle Ängste zum Alltag. Schlimmer noch, rund 15 Prozent aller Kinder wachsen unter dem Stempel „armutsgefährdet“ auf. Ihnen droht eine Spirale, die von den Strukturen in diesem Land so gefördert wird. Wenig Geld heißt auch schlechtere Karten in der Schulbildung zu haben. Eltern unter Stress. Kein Geld für Nachhilfeunterricht. Und die Kosten eines Studiums? Unvorstellbar!
Es gibt keinen individuellen Quick Fix für diese Probleme. Arme Menschen sparen nicht an der falschen Stelle oder haben die falschen Hobbys. Man kann 10 Euro im Geldbeutel nicht einfach so ausgeben, wenn man nicht weiß, was die nächste Woche bringt. Und das isoliert ungemein.
Wer Armut romantisiert, hat ihre zerstörerische Macht nicht verstanden. So wie der Kollege im folgenden Thread von @mariepiep.
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