Coronavirus: Wie realistisch ist das #Leopoldina-Papier?

Die Nationalakademie Leopoldina hat gestern ein Papier veröffentlicht, das in den Medien als „Studie“ bezeichnet wird, aber mehr oder weniger nur ein Gutachten ist. Darin wird eine baldige Rückkehr zur Schule sowie die schrittweise Öffnung von Geschäften und Behörden empfohlen.

Reisen sollen ebenfalls erlaubt werden. Natürlich alles nur unter strengen Bedingungen und Auflagen. 26 Forscher hatten in den vergangenen Tagen über die Empfehlungen diskutiert, bevor sie das Ergebnis veröffentlicht hatten. Viele andere Länder haben derweil ihre Corona-Maßnahmen verlängert. In Deutschland wurden in den letzten Tagen jedoch die Rufe nach einem Fahrplan zur Normalität lauter. Und natürlich klingt die Kernforderung des Leopoldina-Gutachtens erst einmal gut. Viele Menschen wünschen sich eben eine baldige Rückkehr zur Normalität. Dies liegt natürlich auch im Interesse von Politik und Wirtschaft, aber sind die Empfehlungen auch realistisch und vor allem angebracht? Ja, die Zahl der Infektionen geht zurück, die Verdopplungszeit erhöht sich und die Sterberate ist im Vergleich zu anderen Ländern niedrig. Die Frage ist nun: Ist das Risiko, zur Normalität zurückzukehren, vertretbar oder nicht?

Auf Twitter wird das #Leopoldina-Papier heftig kritisiert und diskutiert. So halten viele User besonders die Auflagen für den Schulbetrieb schlicht undurchführbar. Der Vorschlag, Wohlhabende und Konzerne steuerlich zu entlasten, kommt ebenfalls nicht gut an. Viele stoßen sich auch an dem Wort „Studie“. Wir haben die treffendsten Tweets für euch zusammengetragen.

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https://twitter.com/laberfach/status/1249677645702475778

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