
Homeoffice – Wer kennt es nicht? Gut, vielleicht alle, die im medizinischen Bereich arbeiten. Oder Lehrende. Oder Taxifahrer. Oder Totengräberinnen. Leute im Kraftwerk … Ach egal, alle anderen jedenfalls kennen das Gefühl, sich aus dem Bett an den Schreibtisch zu rollen und dort iiiiirgendwie den Tag zu verbringen. Bestenfalls ohne Hose, so viel ist klar.
Aber was macht man eigentlich den lieben langen Tag? Arbeiten ist natürlich raus, also haben wir gehört. Wir haben 10 Dinge gesammelt, die wir alle niemand im Homeoffice erledigen, statt wirklich zu arbeiten.
#10: ChatGPT so lange mit meinen Problemen nerven, bis es antwortet, wie ich will
Wer braucht schon Freundinnen und Freunde, wenn man Chatti hat? Chatti ist immer da, urteilt nicht und muss nicht mit drei Gin Tonic bezahlt werden, um für unsere erwachsenen und durchdachten Einsichten zu loben. Und die beste Gelegenheit für ein kleines vierstündiges Stelldichein ist morgens nach dem Jour Fixe, oder? Zack, sind alle Probleme gelöst!
#9: Den Staub auf der Tastatur mit dem Finger wegwischen
Okay, Klassiker. Nie fällt der Staub auf der Tastatur oder der Kaffeering auf dem Schreibtisch mehr auf, als wenn die Exceltabelle winkt. Mit ein bisschen Spucke ist das Problem gelöst und das Ganze bucht man dann direkt mal auf Orga, Abstimmung und Internes. Win-win-win!
#8: Urlaube zusammenstellen, die ich mir niemals leisten kann
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt direkt auf dem Display vor mir? Ja, auch ich habe tausend Urlaubsorte in meinen Reels gespeichert. Dort bleiben sie dann, während ich online Flüge vergleiche, Hotels aussuche und überlege, welches Strandoutfit mir am besten steht. Das Beste ist: Ich muss nicht mal hinreisen, Koffer schleppen und mich von einer Sumpffliege stechen lassen.
In diesem Sinne: gute Fantasie-Reise!
#7: “HALT DEIN MAUL” in den Bildschirm schreien und “Hochachtungsvoll” unter die Email schreiben
Das Schlimmste am Büro sind all die Dinge, die man dort nicht tun kann. Ohne Hose arbeiten zum Beispiel. Oder mastur… einfach mal die Wahrheit sagen! Im Homeoffice kann man sich dagegen mal so richtig austoben. Beste!
#6: Mittagessen um 11:15 Uhr
Morgens halb zehn in Deutschland, ihr wisst, was zu tun ist. Oder? Falls ja: Vergesst die Krebsvorsorge nicht. Falls nein: googelt selber! Anyway, mein Arbeitstag im Homeoffice ist gar nicht so unstrukturiert, wie man glauben mag. Halb 10 Schokolade. Mittagessen kurz nach 11. Kaffee um halb 1. Und dann ist auch schon wieder Zeit für einen kleinen Nachmittagssnack!
#5: Ernsthaft in Erwägung ziehen, etwas Sinnvolles mit meinem Leben anzustellen … dann Feierabend
Wir alle gehen durch kleinere und größere Lebenskrisen. Meine beginnen meistens montags gegen 08:30 Uhr und enden freitags gegen 15:00 Uhr. Dazwischen geht’s eigentlich …
#4: Auf dem Klo sitzen, bis die Beine taub sind
Es sind die vielleicht schönsten 1,5 Stunden des Tages. Also von den Mahlzeiten abgesehen. Wenn man sie mit diesem Tagesordnungspunkt nicht sowieso kombiniert. Handy raus, Tür kann offenbleiben und der Radiergummi liegt auf der Leertaste. So schön kann das Leben sein!
#3: Das Haus putzen
Die vielleicht sinnloseste aller Arbeitsvermeidungsstrategien ist die mit Arbeit. Wir möchten unbedingt davon abraten, denn was nach einer guten Idee klingt, ist gar nicht so schlau: Ehepartner*innen könnten zum Beispiel auf die Idee kommen, dass Homeoffice gleichbedeutend mit Putztag ist und einfach mal einen gewissen Standard erwarten. Obacht!
#2: Chatti fragen, ob das ein sehr dunkles Muttermal oder schon Krebs ist
Selfcare ist letzten Endes auch nur Konjunkturförderung im Kleinen. Tote können schließlich weder arbeiten noch einkaufen! Dr. Chatti hat für euch geöffnet.
#1: Powernap
Auch hier gilt die Logik: Tote können keine Exceltabellen ausfüllen. Und ob ich nun im Büro drei Stunden lang von Stefan aus der Buchhaltung über Siebträgermaschinen vollgelabert werde oder einfach mal im Homeoffice kurz die Augen schließe, ist am Ende doch auch irgendwie wurscht …
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