Zwei Eltern, null Plan: Die Frühlingsgefühle sind erwacht

Wir, die Kinder und der Wahnsinn:

Kleine Kinder, kleine Sorgen, große Kinder … Ach, wem machen wir was vor? Deswegen schreiben Manuela und Isumi hier jede Woche abwechselnd über die heranwachsenden Herausforderungen – ihre Kinder. Begleitet uns durch ein Leben zwischen Schuhebinden, Zahnputzkampf und Doktorspielen.

Ich bin frei! Geht es nur mir so oder ist da ein kollektives Aufatmen aller Eltern zu hören? Denn der Frühling ist da! Endlich können Schneeanzüge, Winterstiefel und Winterdepressionen zurück auf den Dachboden! Ganz egal, ob Stadtpark, Schrebergarten oder Wald, alles schmeckt, riecht und fühlt sich so leicht an. Vergessen sind die Stunden, in denen ich zum zwölften Mal das Feuerwehrbuch lesen durfte oder zum unendlichsten Mal bei UNO verloren habe (weil ich versucht habe, dabei zu schlafen). Das schöne Wetter macht so vieles leichter. Keine unendlichen Anziehmarathons, die einer Folterung meines Geduldsfadens gleichkamen, einfach schnell in die Sportschuhe geschlüpft, Übergangsjacke an und los!

Denn wenn ich ganz ehrlich bin, bin ich kein besonders guter Drinnen-Papa. Mich langweilt das Vorlesen und Rollenspielen schnell. Und dann noch der Lärm und das ewige Gezanke … ihr kennt das. Draußen dagegen ist alles unendlich Mal besser! Denn während ich die Hecke schneide oder vor mich hinwerkele, finden die Kinder wie von allein ins Spiel. Sie brauchen dabei auch kein Spielzeug, ein Stock wird zum Schwert, ein Baumstumpf zur Ritterburg – zack, fertig, der beste Spielplatz der Welt. Ob ich allein bin mit diesem Gefühl? Wenn ich mir die lachenden Gesichter auf dem Spielplatz anschaue, ganz sicher nicht! Was euch, liebe Eltern, diese Woche außerdem bewegt hat, schauen wir uns jetzt an. Hier kommen die besten Geschichten aus dem Familienleben. Schönes Wochenende!

Besser als einmal im Jahr Sex!

„Hab dich lieb" und „Ich liebe dich" habe ich von den Kindern ja schon oft gehört. Meine Tochter sagt seit ein paar Tagen aber einen neuen Satz, der unsere Liebe auf ein ganz neues Level hebt: „Schlaf noch ein bisschen.'

Der Wind hat gedreht

Mama als Mama: Du isst was ich gekocht habe. Fertig aus. Mama als Oma: Möchtest du die Pfannkuchen als Stern oder Herzform mein kleiner Schatz ?

Hach, herzig!

Vor ein paar Wochen verlor meine Tochter ihren ersten Zahn. Sie fragte, ob die Zahnfee bei mir früher da war - ich musste „Nein" sagen. Am Morgen legte sie mir heimlich ein Knoppers, eine Haarspange und einen kleinen „Diamanten" unter mein Kissen. Nie hätte ich gedacht, dass sie mir etwas schenkt, das ich als Kind nie hatte. Bringt euren Kindern Mitgefühl und Dankbarkeit bei - das ist das Wichtigste

Ein unschlagbarer Trick

"Papa?" "Ja?" "Ich kann nicht schlafen..." "Ok, ich verrate dir ein Geheimnis... Aber: du musst hoch und heilig versprechen, dass du es nie verrätst! Das ist nur für dich!" Werde ich nicht... "Also, das Geheimnis, einzuschlafen, ist... Ja? "MACH DIE AUGEN ZU!"

Köstlich …

"Mama, um was gehts in deinem Buch?" "Autismus-Spektrum-Störung." "Bin ich auch Autist? "Nein, warum?" Kneift sich in den Bauch und sagt "Na weil ich auch bisschen Speck drum hab!" Kaffee brennt eklig in der Nase und gibt hässliche Flecken an der Wand! Für Euch getestet

Nicht dass es sich erkältet!

Wenn ihr denkt, ihr habt Probleme, dann denkt an mich die jeden Morgen unter Zeitdruck dem Kuscheltier des Kindes eine Jacke anziehen muss, weil es noch so kalt draußen ist!

Jetzt Umschulung beantragen …

Einer der schönsten Moment in meinem Leben war der, als ich von vernünftige, verantwortungsbewusste, ausgeglichene und stets verfügbare Mama auf verrückte Teilzeit-Oma umschulen konnte

Mic drop!

Muttersein heißt auch, zu erkennen, dass man vorher eigentlich nie wirklich beschäftigt war.

Alle Fahnen auf Halbmast!

Das kleine Mädchen betrauert einen Käfer, der auf unserer Terrasse gestorben ist. Als verantwortungsvolle Mama werde ich jetzt eine Beerdigung organisieren, weil er da ja nicht einfach so liegen bleiben kann. Und dann betrauern wir den Käfer zu zweit.

Der Anfang vom Ende

Ich habe heute Morgen mein Kind (4) in den Kindergarten gebracht und er sagt mir eiskalt: „Mama, ich würde dir gerne einen Abschiedskuss geben, aber meine Freunde sind hier und das ist mir ein bisschen peinlich. Geh jetzt bitte ich gebe dir Tausende kussis zu Hause" Wer bist du lannnnn?

Klingt wie ein Impfgegner, wenn ihr uns fragt

Kind der Nachbarn (5) sagt, dass sie eine ‚Mittelohrerfindung hatte und beim ‚Hasenohrenarzt' war. Jetzt bin ich ein bisschen neidisch.

Ausnahmsweise erlaubt

"Mama, ich haben gestern keine Sternschnuppe gesehen, aber eine Fledermaus, da hab ich mir einfach da was gewünscht." Ja klar mit ner Fledermaus geht das auf jeden Fall auch

Ähm, was?

Das Kind am Nachbartisch erklärt seiner Mutter, dass der Joghurt komisch schmeckt. Sie wundert sich jetzt, welchen Joghurt er gegessen hat. Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass es die Sonnencreme aus ihrer Tasche war.
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