
Um den Rassismus in unserer Gesellschaft wahrzunehmen, braucht man nicht lange an der Oberfläche zu kratzen. Es reicht, sich mal spaßeshalber mit einem „ausländischen“ Nachnamen auf eine Wohnung oder einen Job zu bewerben. Von einem Blick in Wahlstatistiken oder entsprechende Foren mal ganz abgesehen. Doch Rassismus kommt nicht immer mit Propaganda, wehenden Fahnen, eindeutigen Tattoos oder akkurat rasierter Hairline daher. Manchmal verbirgt er sich hinter Ratschlägen, unbedachten Kommentaren oder ach so gut gemeinten Absichten.
Möglicherweise tut dieser leise, lächelnde Rassismus noch etwas mehr weh, weil er so schwer zu greifen und manchmal unmöglich zu parieren ist. Zu bequem ist die Möglichkeit, die Abwertung des Gegenübers als ehrliche Sorge zu verkaufen. Dabei steht dahinter dasselbe Narrativ wie bei anderen Formen von Rassismus: Deine Herkunft macht dich zu etwas anderem als mich!
Vielleicht sollten einfach mehr Menschen den Thread von @timur_20tu einmal lesen, damit sie verstehen, was es mit leisem Rassismus auf sich hat. Dies ist seine Geschichte!
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