
Hallihallöchen, ihr wunderbaren Menschen mit vollem Kalender und leerem Freundebuch! Als Erwachsener ein paar Freunde zu finden, ist ja so eine Sache. Das war früher irgendwie leichter. Als Kind hat man einfach jemanden auf dem Spielplatz angeguckt und gefragt: „Willst du mein Freund sein?“ Als Erwachsener sagt man so dumme Dinge wie: „Ach, du wohnst auch hier?“ und heiratet innerlich schon fast. Denn wer es heute schafft, länger als drei Minuten Smalltalk über Biomülltonnen, Rückenschmerzen oder Streamingtipps durchzuhalten, ist im Grunde genommen schon Trauzeuge.
Tja, früher hatte man beste Freunde, heute hat man haufenweise unverschiebbare Termine. Und irgendwie fühlen sich Freundschaften im Erwachsenenalter an wie Online-Dating ohne Körperkontakt: Man schreibt sich euphorisch, plant seit Monaten ein Treffen und am Ende fällt es aus, weil eines der Kinder mal wieder Schnupfen hat oder jemand total ausgelaugt von der vergangenen Woche ist. Aber keine Sorge: Ihr seid damit nicht alleine, wie die folgenden Anekdoten beweisen.
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