
Eine Ernährungsumstellung beginnt eigentlich immer gleich: nämlich mit ganz viel Motivation, Größenwahn und einem völlig unrealistischen, absolut gesunden Einkauf. Plötzlich steht man im Supermarkt und verhält sich wie einer dieser Menschen, die freiwillig Zucchini, Fenchel und Chiasamen kaufen. Der Wagen ist voller Haferflocken, Avocados und irgendwelcher Dinge, die aussehen wie Vogelfutter, laut Internet aber super viel Protein haben. Gleichzeitig kann man es nicht lassen, der Tiefkühlpizza einen wehmütigen Blick zuzuwerfen.
Die ersten zwei Tage einer Ernährungsumstellung laufen dann auch sensationell. Man trinkt Wasser statt Cola, isst Gemüse statt Fast Food und morgens gibt es ein Frühstück, das aussieht wie das Pinterest-Board von Leuten, die #morningroutine unter ihre ästhetischen Videos schreiben. Man fühlt sich praktisch unsterblich. Der Körper? Ein Tempel. Die Zukunft? Grün, fit und voller Energie. Und dann kommt Tag drei. Plötzlich riecht jede Bäckerei verführerisch lecker, der Körper schreit nach Zucker und man ertappt sich dabei, wie man nachts um 23:40 Uhr mit glasigen Augen auf Lieferando-Menüs starrt. Tja, die Ernährungsumstellung ist eben doch nicht so einfach. Das zeigen auch die folgenden Geschichten. Viel Spaß!
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